Team Handwerk e.V. wurde zum Thema Schrottentsorgung befragt

Unbenannt

Si Online Ausgabe

 

 

In der online-Ausgabe der "Si" wurde über eine Entsorgungsmöglichkeit von Altmetallen gesprochen. Dieses Thema, dass bei vielen Handwerksbetrieben noch stiefmütterlich behandelt wird, gewinnt stetig an Bedeutung.

Einige Firmen haben schon unangenehme Nachzahlungen ans Finanzamt entrichten müssen und auch bei der Industrie wächst das Interesse, Altmaterialien im Kreislauf zurück zu gewinnen.

Team Handwerk e.V. wurde hierzu befragt (Bitte das Bild anklicken).

 

Umdenken und zwar sofort

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, seine Dienstleistungen teurer zu verkaufen. Die anhaltende Preistransparenz hat einige Hersteller und Fachgroßhändler dazu bewogen, ihre Preislisten drastisch zu senken. Nicht falsch verstehen, der interne Verkaufspreis bleibt natürlich bestehen. Lediglich der sogenannte Bruttopreis der für viele Fachhandwerker als Richtlinie diente, wird den Preisen im Internet angeglichen.

Was bedeutet das jetzt? Wer die Diskussion über Produktmagen leid ist, der ist quasi gezwungen den Preis in einer Gesamtleistung aus Produkt und Dienstleistung zu verpacken, oder wie es die Autoindustrie vorgemacht hat, seine Stundensätze kostendeckend anzuheben. Hier scheint das Modell mit Arbeitswerten (AW) sich als Variante durchzusetzen.

Wer hier ungebunden und nicht im Strudel auf der Strecke bleiben will, muss sich anpassen. Sich neu auszurichten, Netzwerke nutzen und über den Tellerrand schauen. Hierzu können wir nur die Vorträge von Anno Kloep, oder aber auch de Zukunftskongress von Herrn Jens Drebenstedt empfehlen.

Es gibt bestimmt einen der es billiger macht …

Blauarbeit

 

Allein der Slogan "Einfach den besten Handwerker finden", ist schon gewagt. Die Antwort, warum man sie hier meint zu finden,  bleibt man allerdings schuldig.

Wir haben die Seite durchleuchtet und auch getestet. Was auffällt ist, dass hier die Reaktionszeit gering war. Ist eine Anfrage erstellt, hat es was von einem Haifischbecken. Die "besten Handwerker" stürzen sich auf die Beute und versuchen den Auftrag zu generieren.

Das ist natürlich nicht verwerflich, hat aber den Beigeschmack, dass es am Ende nur um den Preis geht. Stellt man z.B. eine Anfrage für ein neues Bad ein, so wird schon im ersten Schritt abgefragt, ob man die benötigten Produkte selbst stellen möchte. Damit fördert man die Vertriebswege, die den "Point of sale" vom Fachhandwerk entfernen.

Warum man das Portal "Blauarbeit.de" nannte, und nicht "Grün-, Lilla-, oder Schwarzarbeit.de" ist nicht bekannt. Es zeigt aber einmal mehr, dass die digitale Auffindbarkeit von Handwerkern weiter an Bedeutung zunimmt. Zumindest das, können die etwas "schlechteren Handwerker" daraus lernen.

 

Fundstück ….

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Es ist schon eine komische Zeit in der wir leben. Wer es versäumt sich ihr zu stellen, der wird von der digitalen Welt aufgefressen.

Wirklich "alles" wird transparent und über die Onlinewege an den Mann gebracht. Wer die TV-Werbung verfolgt, wird zusehends von Onlineplattformen erschlagen, die einem das Fahrrad, die Brille oder die Matratze zuschicken wollen.
Wurden früher noch einzelne Produkte beworben, sind es heute eher die Vertriebswege, die dem Endverbraucher zu Hause abfangen.
Die großen Player, wie z.B. "Brille Fielmann" wirken dem entgegen, indem sie selbst massiv Ihre Geschäfte bewerben.

Überträgt man dies auf unsere Branche, so vermissen wir diese Bewerbung für unser Fachhandwerk. Dem ZVSHK sind hier die Hände gebunden und so liegt es an jedem Einzelnen sich zu positionieren.

Wir würden uns wünschen, dass bei jeder Produktwerbung seitens der Industrie ein klarer Vermerk platziert würde, der die Notwendig- und Wertigkeit des Fachhandels und seinen qualifiziertem Personal unterstreicht.

Unser Fundstück, wo ein Ratgeber für Reklamationen auch Handwerksleistungen untergräbt, ist da nur noch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Formular downloaden, unterschreiben und dem Fachhandwerker erst einmal die Rechnung kürzen. Anscheinend ist das ein Volkssport geworden, den zum Meckern gibt es ja eh immer was.   

Viel Arbeit – wenig Geld

Illustration of young plumber with business graph

Aufwand und Ertrag stehen nicht mehr im richtigem Verhältnis. Immer häufiger wird an uns herangetragen, dass der Aufwand bis zur Auftragserteilung stetig zunimmt. Der Kunde wird offensichtlich immer kritischer und anspruchsvoller. Durch die Transparenz der Produkte und deren Preise im Internet und/oder Baumarkt, obliegt es dem Fachhandwerker quasi allein, hier die notwendige Überzeugungsarbeit zu leisten.

Handwerk hat "goldenen Boden" ... so sagte man es mal. Heute sind wir allerdings schon froh, wenn am Boden das Messing glänzt. Ein guter Handwerker wird auch immer gut zu tun haben. Die Frage ist aber, ob er auch effizient und kostendeckend tätig ist.

Durch die schwindenden Produktmargen müssen wir unsere Dienstleistungen teurer verkaufen. Das fällt nicht jedem leicht und wie schön wäre es, wenn man hier gemeinschaftlich dafür Sorge tragen würde, dass die fachhandwerkliche Dienstleistung den Stellenwert erfährt, den sie verdient hat.

Davon sind wir allerdings noch weit entfernt. Für unsere Mitgliedsbetriebe haben wir ein Sammelwerk an Argumentationen zusammengestellt, das bei Bedarf angefordert werden kann. Dies soll helfen, unsere Dienstleistung wieder in den Vordergrund zu stellen.

Produkte sind austauschbar, unsere fachliche Qualität nicht. In diesem Sinne; "Frohe Ostern".

VAILLANT und das Fachhandwerk

Wir hatten darauf hingewiesen, dass "real" über Ihre Onlineplattform Produkte von Vaillant zum Verkauf angeboten hat. Auch wurden die Remscheider für Ihr Online-Konzept "HeizungOnline" in der Vergangenheit vom SHK-Fachhandwerk gerüffelt.

Vaillant hat reagiert und macht deutlich, dass man keineswegs den Fachhandwerker aus den Augen verloren hat.
Hier die offiziellen Stellungsnahmen:

Vaillant1  zum Thema "HeizungOnline"

Vaillant2  zum Thema "real"

 

Eine Idee nimmt Formen an …

Goldener Handschlag

 

Pünktlich zur ISH in Frankfurt wird ein neuer Preis ins Leben gerufen.

Eine Auszeichnung vom SHK-Fachhandwerk für Zulieferer und Großhändler, die sich um den Handwerker verdient gemacht haben.

Sei es Ansporn, Anerkennung und Dankbarkeit für unsere Marktpartner, die im Wandel der Digitalisierung dem SHK-Fachhandwerk treu verbunden sind.

Zusammen mit der "SBZ" und "Das erste Einhorn", ist unser Verein Team Handwerk e.V. der Initiator für diese schöne Auszeichnung.

Marktpartnerschaft beschlossen

TSR

Das Thema Recycling gewinnt immer mehr an Bedeutung für das Handwerk. Wir sind stolz darauf, das die TSR Recycling GmbH uns als Partner auserkoren hat, um dieses wichtige Thema in das SHK-Fachhandwerk zu tragen. Die TSR arbeitet auch eng mit unseren Marktpartnern zusammen, da es für die Industrie immer wichtiger wird, ihre Ressourcen zurück zu gewinnen. Stichwort Elektronik und "Seltene Erden". Dieses spannende und wichtige Thema begleiten wir.

Aber auch für das SHK-Fachhandwerk gibt es Neuerungen. In einzelnen Bundesländern macht das Finanzamt ernst und schaut sehr genau hin, wie der einzelne Betrieb die Schrottverwertung versteuert. Hier wurden schon erste Strafen vollzogen. Hier zu Informieren und Aufzuklären, ist eines unserer Aufgaben.

Einmal hin, alles drin

real.de

Willkommen in der (REAL)ität .... Bei real.de gibt es jetzt auch einen echten "falschen Hasen". Wer sich darüber noch wundert, hat nicht begriffen wie die digitale Welt tickt. Umsatzsteigerungen sind in der Masse "beim Endkunden" am einfachsten zu erzielen. Sei es die Grohe-Armatur bei Amazon, oder der Plattenwärmetauscher von Vaillant bei real. Alles muss raus, koste es was es wolle. Das Fachhandwerk bleibt außen vor und (was noch viel schlimmer ist) hat keine Antwort parat. Solange die Auftragslage gut ist, fühlen wir uns unantastbar. Was uns aber erwartet, wenn die Nachfrage sinkt, ist heute schon in Stein gemeißelt. Wir werden mit Werksschraubern und Montagediensten, die von der Industrie und dem Fachhandel herangezogen werden, konkurrieren.

Dankbarkeit gibt es bei uns in der Branche nicht mehr. Die Bruttopreislisten der Hersteller werden nach unten korrigiert und nähern sich den Internetpreisen an. Produktmagen werden in Zukunft immer schwerer zu erzielen sein. Da stellt sich die Frage, warum das Fachhandwerk überhaupt noch den gleichen Weg gehen sollte. Unserer Meinung nach, machen es sich hier unserer Marktpartner zu einfach. Sie lassen uns damit alleine, wie wir einen höheren Stundenlohn rechtfertigen könnten, um damit den lebensnotwendigen Deckungsbeitrag zu erzielen. Wäre es nicht schön, wenn man einen gemeinschaftlichen Weg finden würde, bei dem die fachhandwerkliche Dienstleistung nicht in den Hintergrund rutscht? Ist das nur die Aufgabe des Fachhandwerks, dem Endkunden die Unterschiede aufzuzeigen? Wie selbstverständlich stellt sich der Fachhandwerker hinter Produktmarken und preist diese beim Verbraucher an. Was haben wir eigentlich davon, wenn die Magen immer mehr wegfallen? Wenn man alles scheinbar ohne Qualitätsunterschiede auch im Baumarkt bekommt, fragen wir uns wo der Aufruf der Industrie bleibt, beim Fachhandwerk besser aufgehoben zu sein? Wunschdenken? Ja, stimmt leider!

Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung: info@team-handwerk.de

Wir haben Zuwachs bekommen

MichaelWir haben uns mit Herrn Michael Hermann und Alexander Scheelen verstärkt. AlexanderMichael ist gelernter
Heizungsinstallateur und hat viele Jahre mit der nötigen Liebe zum Beruf als Kundendienstmonteur gearbeitet.

Michael betreut ab sofort unsere Mitglieder in NRW und fungiert auch als Ansprechpartner für neue Interessenten.

Alexander hat ebenfalls eine Installateur- und Heizungsbauerausbildung abgeschlossen. Er ist zum 01.02.2017  für das operative Geschäft zuständig und kümmert sich um die Vereinsangelegenheiten.

Beide sind mit Elan dabei und tragen unsere Botschaft nach außen: "Produkte, Hersteller und Lieferanten sind austauschbar, aber auf das Fachhandwerk kann man nicht verzichten".

Wir heißen Michael und Alexander bei uns herzlich willkommen