4. SHK-Zukunftskongress in Hannover

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Am 24.11.2016 fand der 4. SHK-Zukunftskongress in Hannover statt.

Jens Drebenstedt und Prof. Dr. Oliver Pott (Foto v.l.n.r.) konnten auf der kurzweiligen Veranstaltung, die Digitalisierung und deren Folgen für das SHK-Fachhandwerk, mit interessanten Ausblicken näher bringen.

Neben dem augenscheinlichem Fluch, wurden vor allem auch die Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt, in den Vordergrund gestellt.

Man kann festhalten: "Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit" 

Mitglied werden und bares Geld sparen

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Ab sofort profitieren die Mitgliedsbetriebe von "Team Handwerk e.V." von unzähligen Sonderkonditionen. Abseits von SHK-Fachhändlern, Einkaufsverbänden und sonstigen Branchenangeboten, können Sie bei uns als Mitgliedsbetrieb von rund 250 Vorteilsangeboten Gebrauch machen.

Werden Sie Mitglied und sparen Sie ab sofort ein vielfaches Ihres Einsatzes.

Eine Mitgliedschaft ist nicht nur sinnvoll, sie lohnt sich sogar!

Kanzleramtsminister Altmaier

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Unser erster Vorsitzender, Stefan Scheelen, nahm an einer Podiumdiskussion zum Thema "Wohin steuert Deutschland" teil.

Kanzleramtsminister Altmaier sprach über die Chancen und Folgen der Digitalisierung für die Industrie und dem deutschem Handwerk. Er stellte heraus, wie wichtig es ist am Ball zu bleiben um nicht den Anschluss zu verlieren.

Herr Scheelen hatte Gelegenheit zu einem persönlichem Austausch, bei dem deutlich wurde, wie wichtig es fürs Handwerk wird, sich den neuen Medien zu öffnen.

Er teilt damit auch unsere Meinung und bestärkt unsere Arbeit von "Team Handwerk e.V."

Neulich im Baumarkt …

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Mit der Digitalisierung und der Öffnung aller Vertriebskanäle ist die schöne Markenhoheit beim SHK-Fachhandwerker Geschichte. Damit müssen wir bekanntlich leben und dieser Umstand lässt sich weder aufhalten noch rückgängig machen. Für uns Fachhandwerker gehören Diskussionen über Produktpreise mittlerweile zur täglichen Überlebensübung. Die schöne gute alte Mischkalkulation ist auf einmal weggebrochen und zwingt uns zum Umdenken. Höhere Stundensätze müssen her, gerne auch in Arbeitswerten (AW) verpackt. Erklären wir dem potenziellen Kunden halt, warum sich der Stundenlohn mal eben verdoppelt hat.

Leider hat unsere Branche es in den letzten 50 Jahren versäumt unsere Dienstleistung den nötigen Stellenwert zu verschaffen. Unsere geliebte Mischkalkulation hätte transparent und verständlich kommuniziert werden müssen, um unsere Leistung hervorzuheben. Auf der ganzen Welt wird unser SHK-Handwerk wertgeschätzt, nur in Deutschland nimmt der Endverbraucher es als Selbstverständlichkeit hin, dass Anschlüsse aus der Wand auch gerade sind. (Um unsere These zu belegen, raten wir jedem sich im Urlaub mal unter dem Wachtisch zu legen)

Wer sich nicht auf das nackte Produkt reduzieren lassen möchte, der muss sich als regionale Marke hervorheben.
Für das Fachhandwerk gilt: Es ist nicht das Produkt vom Hersteller "X", das vom Fachhändler "Y" geliefert wird, sondern einzig und allein unsere Dienstleistung und unser Know-How, das den Unterschied macht. Diese Botschaft muss deutlich formuliert werden, damit wir nicht als Produkteinbauhelfer abrutschen.

SHK-Tacheles berichtet über unser Schreiben

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Am 26.10.2016 waren wir auf der Leipziger Messe mit einem kleinen Stand vertreten. Dort haben wir den anwesenden Fachhandwerkern  unseren Verein vorgestellt.

Unser Schreiben, mit dem wir Gleichgesinnte angesprochen haben, fand großen Zuspruch und wurde sogar von "SHK-Tacheles" aufgegriffen.

Mit der Überschrift "Brandbrief in Leipzig" berichtet nun aktuell die Online-Plattform (www.shk-tacheles.de) darüber und hat uns damit schlagartig eine nicht zu erwartende Aufmerksamkeit verschafft.

 

 

 

Neuer Kooperationspartner

einhorn-logo_webMit "Das erste Einhorn" kooperieren wir jetzt sehr eng und freundschaftlich. Jens Drebenstedt, SHK-Handwerksmeister mit Herz und Leidenschaft, ist heute ein gefragter Ansprechpartner, wenn es um Marketing, Werbung, Verkaufen, Mitarbeiterführung und Zukunftsforschung geht.

Als Veranstalter des jährlichen SHK-Zukunftskongresses in Hannover, erreicht er unzählige Handwerker genau da, wo der Schuh drückt.
Wir sprechen eine Sprache und dies kommunizieren wir nun öffentlich.

Für unsere Mitglieder gibt es noch rabattierte Tickets für den Zukunftskongress am 24.11.2016 in Hannover.
Bei Interesse bitte das Rueckfax verwenden

 

Die GC-Gruppe unterstützt unsere Arbeit

Mit der GC-Gruppe konnten wir einen neuen Markenpartner gewinnen. Als Fachgroßhändler steht die GC-Gruppe klar zum dreistufigem Vertriebsweg und ist dem Fachhandwerk treu verbunden. Dies wird jetzt auch öffentlich kommuniziert und soll helfen, die Stimme des Fachhandwerkes zu stärken. Hier der Auszug aus dem aktuellem gc-Newsletter 

Und wo bleibt das Fachhandwerk?

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(Fotos in freundlicher Unterstützung von www.dasersteeinhorn.de)

Die Zeitrechnung vor bzw. nach Christi Geburt, müsste aus Sicht des SHK-Fachhandwerks lauten: Vorm Internet und nach dem Internet!  Immer deutlicher wird, was für einschneidende Veränderungen die Digitalisierung für das Fachhandwerk bedeutet. Die Preistransparenz im Web und der Onlinehandel haben die 3 Säulen der Dreistufigkeit zum Wankeln gebracht. Wo man früher wie ein Fels in der Brandung alle Störfeuer abprallen ließ, bröckelt das bekannte System auseinander.

Die Produkte der Industrie finden sich in jedem Vertriebsweg wieder (z.B. Grohe bei Amazon, Villeroy&Boch im Baumarkt). Man hört von schönen Umsatzsteigerungen, die den Schluss zulassen, dass man aus Herstellersicht nicht böse über die Entwicklung ist.

Auch der Fachhandel positioniert sich. Eigenmarken und Modelle wie "elements" drängen in den Markt und verschieben den "Point of sale". Investoren haben die SHK-Branche für sich entdeckt und erhöhen den Druck auf das Fachhandwerk (Beispiel: Eon Deutschland und Thermondo).

Im Heizungsmarkt hat Vaillant mit HeizungOnline für Verärgerung gesorgt. Auch wenn man hier jetzt nachgebessert hat, das Modell ist aus unserer Sicht eine schallende Ohrfeige für das Fachhandwerk. Besser ist hier dagegen die Thermobox. Allerdings müssen wir uns davon lösen, dass die Gesellschafter hier selbstlos agieren. Das ist zwar legitim, hat aber eben auch einen faden Beigeschmack. Die Thermobox wäre perfekt, wenn Sie federführend dem Fachhandwerk gehören würde und man frei bei der Fachhändlerwahl wäre. So geht es den Gesellschaftern natürlich auch darum, für sich selbst das Beste rauszuholen und dies erzeugt eine ungewünschte Abhängigkeit.

Was will uns DURAVIT damit sagen?

Von einem Mitglied wurden wir auf einen Beitrag in dem Badmagazin Edition 08 von Duravit (Duravit_E8) aufmerksam gemacht. Dabei handelt es sich um eine Fotostory mit jungen Leuten die umziehen und sich die Sanitärausstattung anscheinend im Internet oder Baumarkt besorgt haben. Das soll dann von einem Bekannten eingebaut werden. Das ist vermutlich Schwarzarbeit. Das Fachhandwerk wird mit keinem Wort erwähnt. So weit so schlecht. Auf Nachfrage bei der Vertriebsleitung von Duravit, findet man das auch noch in Ordnung. Wir nicht! Was meinen Sie dazu?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: info@team-handwerk.de

www.co2online.de

Die von der EU, dem Bund und Ländern geförderte und gemeinnützige Plattform "co2online.de", die Verbrauchern die Fördermöglichkeiten für Energieeinsparungen näherbringen soll, ist seriös verpackt und wurde mit namhaften Persönlichkeiten aufgewertet. Deshalb wundert es sehr, dass alleine Thermondo als Partnerfirma aufgeführt wird, obwohl die Gesellschaft gemeinnützig ist. Wir fragen uns, warum allein Thermondo als Partnerfirma bevorzugt wird? Alle anderen schauen durch die berühmte Röhre.

Klickt man die" Fördermöglichkeiten" an, wird es noch schöner. Der einzige Anbieter auf der Seite ist Thermondo. Bei der Bestellung gibts dann gleich noch einen Sanierungsbonus dazu. Alle andere müssen über die PLZ gesucht werden.

Im Beirat sitzt Herr Michael von Boch und Polach ( ZVSHK a. D.). Dadurch entsteht der Eindruck, dass die ganze Sache vom ZVSHK unterstützt wird. Dem ZVSHK ist das seit langem bekannt und hat bisher nichts unternommen.