Offener Brief an WOLF

Einige unserer Mitglieder haben sich besorgt über die intensive Zusammenarbeit zwischen Wolf und Thermondo durch deren vertriebliche Neuausrichtung gezeigt. Team Handwerk hat sich daher entschlossen, einen offenen Brief an WOLF zu diesem Thema zu schreiben. Dieses Schreiben liegt der Firma Wolf bereits vor und wird in den nächsten Tagen, in diversen Medien veröffentlicht. Wir dürfen auf die Antwort von Wolf gespannt sein. Selbstverständlich werden Sie demnächst an dieser Stelle die Reaktion von Wolf finden. Das Schreiben finden Sie unter dem folgendem Link.

Offener_Brief_-_WOLF.pdf

Mittlerweile liegt uns das Antwortschreiben von WOLF vor. Das Schreiben finden Sie unter dem folgendem Link.

 Antwort-Wolf.PDF 

Gemäß der Angabe in dem Schreiben von WOLF, wird die Domain www.wolfheizung-shop.de nicht mehr aktiv verwendet. Das trifft bei der Google-Suche zu, jedoch besteht bei einer direkten Browsereingabe die Verlinkung nach wie vor. Update: Die Verlinkung, auch über die direkte Browsereingabe soll mittlerweile entfernt worden sein.

Kooperation mit dem Si-Fachmagazin

Mit dem Si-Fachmagazin, haben wir eine Kooperation vereinbart, bei der unsere Mitglieder zu Wort kommen und sich zu aktuellen Themen äußern können. Dazu wird das jeweilige Mitglied mit Bild und einer kurzen Firmenbeschreibung, vorgestellt.

Falls auch Sie Interesse haben, an dieser Aktion mitzumachen. Schicken Sie einfach eine Mitteilung an: info@team-handwerk.de.

WOLF als Partner von Thermondo ?

Laut einer Pressemitteilung wird der Partner der Handwerkermarke, der Heizungshersteller WOLF seinen Vertrieb neu ausrichten. Dabei bekennt sich WOLF zum 3-stufigen Vertriebsweg. Durch einen Fehler bei der Programmierung wurde die Branche überrascht, dass WOLF anscheinend eine Kooperation mit Thermondo eingegangen ist. Von diesen ist bekannt, dass vor kurzem dort große Investoren eingestiegen sind. Investoren wollen in erster Linie Profit sehen. Daher stellt sich die Frage, welche Folgen wird eine Kooperation von WOLF und Thermondo mittel- und langfristig für das Fachhandwerk haben?

Das Modell scheint in der Branche Schule zu machen. Auch andere Anbieter von Sanitär- und Heizungsartikeln, haben mit Hilfe von Investoren den "Point of Sale" verschoben und dabei trotzdem den 3-stufigen Vertriebsweg eingehalten.

Diese Nachricht zeigt erneut, wie wichtig es ist, dass sich das Fachhandwerk schlagkräftig organisiert, um angemessen reagieren zu können.

Was meinen Sie dazu?

Das Fachhandwerk bleibt draußen

E.On Energie Deutschland bietet mit Thermondo ein umfangreiches Angebot für den Heizungswechsel, einschließlich Planung, Demontage und Entsorgung an.

Den eigenen Strom mit einer Solaranlage von TCHIBO. Einfach im Internet anklicken und schon gibt es ein ausführliches Angebot, einen Installateur der aus der Region kommt nach Hause, berät persönlich und baut die Anlage auf.

Das Fachhandwerk als Einbauhelfer ?

Badkunden wählen in einer Focus-Umfrage den Online-Anbieter Reuter als besten Badausstatter. Auf den weiteren Plätzen sind fast ausnahmslos Großhändler und Baumärkte zu finden. Der Kunde kann die handwerkliche Leistung nicht mehr erkennen. Der Fachhandwerker kommt in den Augen der Kunden nicht mehr vor.

Dazu passt, dass Bernd Reuter vom Online-Händler Reuter im Raum Düsseldorf bei Bad-Ausstattern und Fachhandwerkern unterwegs ist und Leute für den Einbau sucht. Der Fachhandwerker soll nur noch den Einbau für den Onlinehandel machen!

Lasst Euch nicht auf das Produkt reduzieren!
Wann werden Sie Mitglied im Team Handwerk e.V.?
Wir treten für das Fachhandwerk ein!

Jury2015

 

 

 

Stefan Scheelen, 1. Vorsitzender vom Verein "Team Handwerk e.V.", war einer der Jurymitglieder für den Marketingpreis 2015.

Der Marketingpreis, wo einzelne Fachhandwerker und deren Betriebe für ihre außergewöhnlichen Ideen und Vermarktung prämiert werden, wurde in einem feierlichem Rahmen auf der ISH in Frankfurt verliehen.

Team Handwerk gratuliert den Preisträgern zu dieser schönen Auszeichnung.

 

Der “Point of Sale” muss beim Fachhandwerk bleiben !

Zukunftsforscher sagen der Branche schon in wenigen Jahren einen grundlegenden Wandel voraus. Grund: Internet und Baumärkte und das geänderte Verbraucherverhalten.

Das Forschungsinstitut RWI hat gerade für das Jahr 2014 festgestellt, dass die Gesamtwirtschaft und das nicht zulassungspflichtige Handwerk stärker gewachsen sind, als das Fachhandwerk. Dieser Umstand zeigt, dass die Gefahr besteht, dass das zulassungspflichtige Handwerk mittel- und langfristig abgehängt wird.

Mit ein Grund ist, dass der "Point of Sale" z.T. schon verlagert wurde. Diese Entwicklung wird von Teilen der Industrie und des Großhandels sogar forciert. Hier müssen wir aufpassen das wir nicht zum Erfüllungsgehilfen degradiert werden, sondern unsere Leistung und handwerkliche Qualität herausstellen und honoriert bekommen.

Der "Point of Sale" muss beim Fachhandwerk bleiben.

Machen Sie das SHK-Handwerk stark und treten Sie unserem Verein bei!