Freund oder Feind

Das Jahr hat gerade wieder angefangen und schon liest man bei SHK-Tacheles die Schlagzeile: “Geldwäscheskandal schlägt große Wellen“.

Hier wird berichtet, dass man namhafte Hersteller nach der Kartellgeschichte vom letzten Jahr, jetzt erneut einen Skandal mit kriminellen Hintergrund nachsagt.

Man fragt sich, was dürfen sich die Großen der Branche eigentlich noch alles erlauben, damit der Fachinstallateur sich mal wehrt. Ganz aktuell sind auch die Gedankenspiele, wo die Heizkesselhersteller die kompl. Dienstleistung anbieten wollen. Ist es noch ein Miteinander, oder schon ein Gegeneinander? Der Wettbewerb hat sich augenscheinlich verschoben. Es sind nicht mehr die Installateure um die Ecke, es sind die großen Player der Branche, die flächendeckend Plattformen schaffen und dem regionalen Fachhandwerker die Kunden streitig machen.

Auch wenn es keiner sehen will, hier ist ein Hauen und Stechen entbrannt, wo jeder für sich die Poleposition ergattern will. Und genau hier fällt es dem betuchten Fachhandwerker schwer, Schritt zu halten.

Wir werden oft gefragt, was das Fachhandwerk machen müsste, um selbst wieder die Fäden in der Hand zu halten. Dies ist pauschal nicht so einfach zu beantworten. Sicherlich sollte man selbst eine regionale Marke darstellen, die durch ihre Dienstleistung überzeugt und den Kunden noch als Individuum sieht. Jedoch um sich wirklich positionieren zu können, bräuchte es etwas mehr. Dies vorweg, es reicht auch nicht sich einem Einkaufsverband anzuschließen. Das bringt zwar Vorteile, aber auch hier ist der Fachhandwerker nur ein Bindeglied in der Kette.

Unsere Vision wäre eine gänzlich andere. Das Fachhandwerk müsste sich nur einig sein. Wenn z.B. die 5000 verkaufsaktiven Installationsbetriebe, selbst eine „echte Handwerkermarke“ ins Leben rufen würden, wären sie schlagartig auf Augenhöhe. Wie das aussehen könnte? Das Fachhandwerk müsste als Hersteller auftreten, ähnlich wie bei Apple oder Vigour, könnten Produkte über den Fachhandwerker erstellt und vertrieben werden. Ein offenes System, wo jeder Fachhandwerker der sich anschließt, seine Produktmarge an erster Stelle und nicht am Ende der Kette erhält. Diese Marke, die sich über die komplette Badausstattung erstrecken sollte, müsste dann bevorzugt in den eigenen Ausstellungen angepriesen und veräußert werden. Quasi ein 4-stufiges Vertriebssystem, dass für jeden Großhändler und Fachinstallateur zugängig wäre. Der Grundgedanke sollte verstanden sein. Die Handwerkermarke, die jetzt vor kurzem aufgelöst wurde, war eine halbherzige Geschichte, die keinen wirklich zufrieden gestellt hat. Das Modell war zwar gut gemeint, aber hat eben auch gezeigt, dass Lippenbekenntnisse keine Sicherheit versprechen.

Wir bleiben neugierig …. Anregungen, Fragen und Meinungen bitte wie gewohnt per Mail an uns.

Allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019

Euer Team Handwerk e.V.

Team Handwerk e.V. wünscht eine schöne Weihnachtszeit

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende und ein Blick in die Zukunft darf gewagt werden. Man hat zwar das Gefühl, durchgehend gearbeitet zu haben und ist doch irgendwie enttäuscht. Woran liegt das und warum hat das Fachhandwerk eine Mamut Aufgabe vor sich?

Der Kampf um die Endkunden ist kein regionaler Kampf mehr. Bundesweit aufgestellte Plattformen, die Heizungskunden und Badinteressenten direkt ansprechen, stehen im Wettbewerb mit dem regionalem Installateur. Sich unterordnen, oder besser gesagt einspannen zu lassen, ist für viele mittelständige Handwerksbetriebe oft nur noch der einzige Weg die Kunden zu erreichen, die sonst verloren wären.
Zu allem Überfluss, hat es das Fachhandwerk in 2018 immer noch nicht geschafft, seine Dienstleistung so anzupassen, dass man die wegbrechende Mischkalkulation auffängt.
Hier muss das Ziel sein, die handwerkliche Dienstleistung auf ein neues Level zu hieven. Erst wenn es bundesweit selbstverständlich wird, dass die Monteurstunde annährend das Doppelte kostet, wird das Fachhandwerk wieder den Stellenwert erfahren, den es verdient hat.

Solange aber augenscheinlich der Mensch im Blaumann weniger Wert ist, wie Jemand der unfallfrei die Computermaus hin- und herschiebt, wird sich dies auch in 2019 nicht ändern.
Wir von “Team Handwerk e.V.” werden weiter unseren (kleinen) Teil dazu beitragen, dass man unsere Dienstleistung nicht hinter dem Produkt stellt.

Wir wünschen allen Freunden des Fachhandwerks eine gesegnete Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr. “Gott schütze das ehrbare Handwerk und vor allem seine Dienstleister”.

Weihnachten

Wir sind dabei, sei du es auch ….

Zukunftskongress

Der 6. Zukunftskongress in Hannover steht vor der Tür. Am 16. Januar startet das Jahr direkt wieder mit informativen, brancheninternen und potenziellem Zukunftswissen.

Jens Drebenstedt, Dr. Tillmann von Schroeter und Wolfgang Bosbach, geben Einblicke was uns im Handwerk erwartet.

Alles Informationen findet Ihr in der beigefügten PDF.

Euer Team Handwerk e.V.

 

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Wartung durch Hersteller

Es macht schon wieder die Runde, dass einzelne Hersteller auch die Wartungen anbieten möchten. Zumindest ist bekannt, dass die Firma Viesmann und auch die Firma Vaillant mit entsprechenden Vorschlägen an den Zentralverband SHK herangetreten sind.

Die Firma Stiebel Eltron soll da schon einen Schritt weiter sein und Endverbraucher direkt angeschrieben haben. Angedacht ist wohl jetzt ein Gespräch mit führenden Herstellern und dem Zentralverband SHK, um etwaige Missverständnisse auszuräumen.

Was wir als “Verein für das Fachhandwerk” davon halten, kann man sich ja denken. Wir haben unsere Meinung und unsere Bedenken geäußert und auch eine klare Erwartungshaltung an unseren Zentralverband.
Hier gibt es aus unserer Sicht keinen Spielraum und schon gar keinen Grund es gutzuheißen. Der Service und die Wartung sind die Instrumente, mit dem das Fachhandwerk seine Kunden bindet. Es wäre fatal und kurzsichtig, hier nicht klare Kante zu zeigen und Zugeständnisse zu machen.

Uns ist natürlich klar, dass auch die Industrie unter dem allgegenwertigen Facharbeitermangel leidet. Man könnte noch mehr Kessel an den Mann bringen und noch mehr Umsatz generieren. Hat man in den Folgejahren den Fuß dann in der Tür, ist auch der Nachkauf gesichert. Die Denkweise ist verständlich, legitim und nachzuvollziehen. Aber wo bleibt dann unser SHK-Fachhandwerk? Um hier nicht abgehängt zu werden, muss man dem Tempo folgen …. Einmal verlorener Boden, ist aber verloren. In Zeiten wo die Auftragsbücher voll sind, sollten zukünftige Auftragsfelder nicht kampflos abgegeben werden.

Daher ist die Frage recht einfach und so stellen wir Sie auch in den Raum:

Will die Industrie zusammen mit uns den Markt bestreiten, oder eben alleine?

Noch stehen wir auf der selben Seite, hoffen wir zumindest.

In diesem Sinne – Team Handwerk e.V.

 

Hoher Zuspruch auf unser Statement in der SBZ

Wir durften in der SBZ ebenfalls unsere Meinung zum “Stiftung Warentest, Pumpentest in Heft 5/2018” abgeben. Für die freundlichen Mails unserer Fachkollegen, die uns aus ganz Deutschland erreichten, möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.
Hier noch einmal unser Statement und im Anschluss auch der offene Brief vom Fachverband NRW (als PDF).

 

Den Pumpentest von „Stiftung Warentest“ haben wir mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen.

Das Schreiben dazu vom Fachverband NRW, haben wir gelesen und sind der Meinung, ausführlicher und besser kann man dazu keine Stellung beziehen.

Es fällt uns aber, als Verein für das Fachhandwerk schwer, den Beitrag von „Stiftung Warentest“ nicht zu kommentieren. Wir sind da auch nicht so sachlich und sagen klar, dieser Testbericht von „Stiftung Warentest“ ist einfach Bullshit!

Sieht man mal von den fragwürdigen Aussagen ab, fällt auf, wie der Redakteur das SHK-Fachhandwerk sieht – nebensächlich.

Dabei ist es in der Regel immer eine Gesamtleistung, wo der SHK-Fachhandwerker mit seinem Know-How in Vorleistung geht. Das Produkt mag da am ehesten austauschbar sein, aber wer in seiner Berichterstattung indirekt zum Beratungsklau auffordert, der hat auch die Mischkalkulation nicht verstanden.

Unser Fachhandwerk, um das uns die ganze Welt beneidet, hat weiß Gott genug Preisdiskussionen mit dem Endkunden.  Es ist daher einfach schade, dass eine „neutrale Stelle“ bei so einem Test nicht auch über die Vor- bzw. Nachteile bei einem Kauf im Baumarkt aufklärt.

Unsere Meinung ist da eindeutig. Wer eine unbekannte Pumpe im Baumarkt kaufen, sie selbst einbauen und auf die Förderung verzichten möchte, soll das tun.  Wir von Team Handwerk e.V. haben aber kein Verständnis dafür, dass ein augenscheinlich objektiver Testbericht, unser Fachhandwerk als notwendiges Übel beschreit, dass bewusst teurere Pumpen verbaut. Es wird den Redakteur vielleicht verwundern, aber auch das Fachhandwerk lebt nicht nur von Luft und Liebe.

In diesem Sinne – Team Handwerk e.V.

 

Hier noch einmal der offene Brief vom Fachverband NRW:

Stiftung_Warentest_28-06-18_finale_Version

Team-Handwerk e.V. sucht Verstärkung

Außendienstarbeit:

 

Das sind die Kernbereiche deiner Aufgaben:

  • Verbreitung der Vereins-Ideologie: auf Innungsversammlungen und auf Messen
  • Pflege und Betreuung von: Fördermitgliedern und Markenpartnern
  • Neugewinnung von: Markenpartnern und Fördermitgliedern
  • Pressearbeit: Pflegen von Kontakten

 Das solltest du mitbringen:

  • Branchenkenntnisse und Erfahrungen im Außendienst
  • sicheres Auftreten und eine schnelle Auffassungsgabe
  • hohes Maß an Selbstständigkeit und Verlässlichkeit
  • fundierte Kenntnisse in MS-Office-Anwendungen
  • Teamfähigkeit und Kreativität
  • Führerschein Klasse B

 Das darfst du erwarten:

  • spannender Job im Umfeld eines Handwerkervereins
  • unbefristeter Arbeitsvertrag
  • angemessene Vergütung
  • motiviertes Team

 

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung per E-Mail mit den folgenden Unterlagen:

Kurzes Anschreiben, warum genau du der Richtige bist. Angabe deiner Gehaltsvorstellung und dem frühestmöglichen Starttermin, Lebenslauf und relevante Zeugnisse

Montagedienstleister ……

Es gab sie schon immer … die, die nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen.

Im Baumarkt hingen die Visitenkarten an einer Pinnwand und im Internet findet man sie unter „MyHammer“.

Auch der Onlineshop vermittelt die Montage und es ist heute auch fast normal, dass über Industrieplattformen Handwerker vermittelt werden.

Egal welche Plattform man nutzt, die Gewährleistung hat der Dienstleister am Hals und das Geld verdienen andere.

Kaum ein Montagedienstleister schafft es nämlich, über seine Dienstleistung die fehlende Produktmarge reinzuholen. Die Dienstleistung wird schlichtweg zu preiswert angeboten und ist im Kundenverständnis nicht hoch genug verankert.

„Das Handwerk hat goldenen Boden“, so war es noch, als die Fachhandwerker ansehnliche Produktpreise erzielen konnten und der eigene EK gesund war. Dies verschiebt sich zusehends und leider gelingt es nur den Wenigsten ihre Dienstleistung entsprechend wertiger zu verkaufen.

Der selbstständige Handwerksmeister hat heute zwar Arbeit ohne Ende, schafft es aber trotzdem nicht, sich ein gesundes Polster oder Rücklagen zu verschaffen. Große Sprünge sind in der Regel nicht möglich, denn das Geld verdienen die, die das Material und die Plattform stellen.

Zurzeit wird viel über Festpreisbad.de gesprochen. Auch eine Plattform, die die direkte Kundenansprache forciert, um dann mit ihren Partnern das Bad zum Festpreis und Fixtermin verspricht.

Es ist immer das Gleiche, der Kunde wird über die Plattform gewonnen, wird dann auskömmlich verarbeitet, aber am Ende macht der Handwerker die Arbeit. Vom Termindruck, dem Ärger, der Gewährleistung und dem fehlendem Deckungsbetrag mal abgesehen, ist von einem goldenen Boden für das Handwerk, hier nichts mehr zu sehen.

Wer das nicht versteht, sollte das mal mit Lieferando.de vergleichen. Der Fachhandwerker ist quasi der Kurier, der Euch die Pizza in die Hand drückt. Dieser hetzt durch die Stadt, muss sich doofe Sprüche anhören und verdient am Wenigsten.

Na dann “Guten Appetit”

Wenn die Versicherungen die Kunden bedrängen

Alle Jahre wieder … es liegt uns wieder einmal eine Beschwerde vor, wo sich eine Versicherungsgesellschaft in unser Gewerk einmischt.

Folgendes ist passiert:

Der Kunde eines unserer Mitgliedsbetriebe hatte einen Wasserrohrbruch und informierte in seiner Not den Fachhandwerker seines Vertrauens. Dieser war in der Not zur Stelle und konnte die Leckage mit einer notdürftigen Reparatur abdichten. So wurde die Wasserversorgung bis zur eigentlichen Reparatur sichergestellt.

Die Versicherung wurde vorsorglich und richtiger Weise umgehend über den Versicherungsschaden (Gebäudeversicherung) informiert.

Was danach dann passierte, war aber sehr ärgerlich für unseren Mitgliedsbetrieb. Die Versicherungsgesellschaft (den Namen dürfen wir aktuell noch nicht nennen), setze sich massiv mit dem Endkunden auseinander und warb den Reparaturauftrag quasi ab.

Dem Kunden wurden die Vorzüge des Partnerbetriebes in den höchsten Tönen angepriesen und eine schnellere Abwicklung mit all den Folgeschäden zugesichert.

Es ist mittlerweile ja bekannt, dass einige Versicherungen ihren Kunden bei Neuverträgen, Vergünstigungen anbieten, wenn man im Schadensfall die Abwicklung über deren Partnerfirmen abwickelt.

Das man aber wie in unserem Beispiel beschrieben, einem Fachbetrieb den sicheren Auftrag entreißt, ist eine Vorgehensweise die nicht Schule machen darf. Wir haben die Versicherung zu einer Stellungnahme angeschrieben und warten die Reaktion jetzt ab. Sollte die Rückmeldung nicht in unserem Sinne sein, werden wir hier wieder öffentlich gegen vorgehen.
Wer ähnliche Erfahrungen gesammelt hat, den bitten wir uns diese mitzuteilen.

Team Handwerk e.V.

www.team-handwerk.de

Statistik

Für unseren Verein ist es gerade eine ruhige Zeit. Fast jeder Handwerker hat seine Auftragsbücher prall gefüllt und macht sich um seine Zukunft keine Sorgen.

Auch ist wenig von Seiten unserer Marktbegleiter zu hören. Wo sonst schon mal ein Weggefährte aus unserer Branche vom Pfad abwich, hört man aktuell kaum von irgendwelchen Stöcken, die man uns Fachhandwerkern in die Beine schiebt.
Freude, Friede, Eierkuchen …. ? Nein, wir wissen Alle, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis entweder die Auftragslage rückläufig ist, oder eben einer aus unserer Branche sich wieder aus dem Fenster lehnt.

 

Wir freuen uns zwar über die aktuelle Ruhe am Markt, sind aber nicht so naiv zu glauben, dass es immer so bleibt.

Trotz der aktuellen Situation, wo kaum ein Fachhandwerker was zu meckern hat, ist unserer Internetseite überdurchschnittlich gut besucht. Zumindest sind die Zugriffszahlen erfreulich.

Vielleicht ist das ja auch für die Industrie ein Anreiz, sich uns als Werbepartner anzuschließen. Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen.

Wenn die Stadtwerke uns ärgern ….

Hier noch einmal unsere Reaktion, auf den Vorstoß der Stadtwerke Schleswig, die mit der Übernahme eines Handwerkbetriebes in direkter Konkurrenz mit den ortsansässigen Fachhandwerksbetrieben gehen.

 (*Ähnlich wurde auch die SHK Innung in Schleswig von uns angeschrieben, um eine angemessene Reaktion vom Fachhandwerk anzudenken)

 

Betr.: Der Bericht (Vorwort) in der SBZ 21.2017

 

Was erlauben sich „Strunz“……, wie bitte agieren die Stadtwerke Schleswig in ihrer Region ?

 Durch die neue Zeitrechnung der Digitalisierung und der damit verbundenen Transparenz, wird das Fachhandwerk vor neuen Herausforderungen gestellt. Die Modelle, die von Seiten der Industrie und dem Fachhandel in den Markt drängen, haben dabei alle den Fachhandwerker aus den Augen verloren.

Wenn unsere Marktpartner den „Point of Sale“ an sich reißen, werden wir weiter an Stellenwert verlieren. Sollten wir bei der Kundenansprache übergangen werden, laufen wir schlichtweg Gefahr, zum Erfüllungsgehilfen der Konzerne abzurutschen.

Der aktuelle Fall, wo die „Stadtwerke Schleswig“ mit der Übernahme eines Handwerkbetriebes, zur direkten Konkurrenz aufsteigen, ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig es ist, sich zur Wehr zu setzen.

Wir meinen, dieses Vorgehen eines Energieversorgers ist großer Mist,

und wir neigen zu sagen: „Das ist eine Kriegserklärung an die regionalen Fachbetriebe“. Aus unserer Sicht ist folgendes zu tun: Zuerst einmal wäre es von großer Bedeutung, dass man medienwirksam ordentlich Staub aufwirbelt. Man sollte alle Fachbetriebe in der Region anschreiben (nicht nur die Innungsbetriebe) und diese zu einer Versammlung einberufen. Dies sollte man öffentlich breit treten, sprich über die lokalen Radiosender und Zeitungen verbreiten. Auch der Aufruf an die Inhaber der einzelnen Betriebe, sollte über diese Medien zusätzlich erfolgen. Die Versammlung sollte dann als „Geschlossene Gesellschaft“ nach innen und außen kommuniziert werden.

Spätestens dann kann man sich sicher sein, dass man die nötige Aufmerksamkeit erfährt, die es bedarf. Wir wollen nicht so weit gehen und von einer Signalwirkung sprechen, aber dies würde deutschlandweit wahrgenommen werden und signalisieren, dass das Fachhandwerk eben nicht nur der Spielball von den großen Konzernen ist.

Das man auf der Versammlung hinter verschlossenen Türen „Tacheles“ redet, versteht sich von selbst. Hier sollte man aber auch mit einem Strom- und Gasanbieter kooperieren, der ein Modell vorstellt das jedem Fachbetrieb in der Region die Möglichkeit gibt, seinen Kunden einen alternativen Versorger anzubieten. Dies kann über zusätzliche Dienstleistungen und Provision auch eine interessante Zusatzeinnahme darstellen.

Im Anschluss würde dann eine entsprechende Pressemitteilung rausgehen, die allen Querdenkern signalisiert „Das Fachhandwerk wehrt sich“.

Team Handwerk e.V.