Team Handwerk e.V. erstellt Image-Film für’s Fachhandwerk

Team Handwerk e.V. hat einen Image-Film in Auftrag gegeben, der eine gemeinsame Botschaft vermitteln soll. Übertrieben dargestellt, soll hiermit aufgezeigt werden, dass man besser auf seinen regionalen Fachbetrieb setzt, als auf Jemanden den man nicht kennt. Frei nach dem Motto:”Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach”, soll die Dienstleistung in den Vordergrund gestellt werden.

Leider werden ja immer häufiger Bestands- und auch Neukunden von überregional tätigen Organisationen (Thermondo, Kesselheld, etc.) abgeworben. Eine regionale Bindung scheint in den Hintergrund zu rücken und doch ist es besser den Fachhandwerker zu kennen. 

 Bitte klicke auf das Feld um Dir deinen ganz persönlichen Video-Clip anzusehen: 

Wir von Team Handwerk e.V. wollen dabei helfen diese Botschaft beim Kunden zu stärken. Deshalb subventionieren wir auch dieses Video, das sonst dem Fachhandwerker alleine viel Geld kosten müsste. Hier bekommst du dein eigenes Video für die immer wichtig werdenden Medien, zum Preis einer Zeitungsanzeige!           

Wir bieten es wie folgt an:

  • Für Fachbetriebe, auch wenn Sie kein Mitglied sind, ist es für einmalige (549,- €) 449,- € zu bekommen.

(Preise verstehen sich zzgl. MwSt.)

ALLES DRIN, KEINE ZUSÄTZLICHEN KOSTEN ( DAFÜR STEHEN WIR MIT UNSEREM NAMEN )

In den aufgeführten Preisen ist der Aufwand für das Einpflegen der personalisierten Firmenangaben (gerne auch mit Logo) schon berücksichtigt. Es handelt sich hier ausschließlich um eine Einmalzahlung, wo das Video ohne zeitlicher Begrenzung genutzt werden darf. Es ist auch nicht an einer Mitgliedschaft oder irgendeinem Abo gebunden.

Das Video wird so zur Verfügung gestellt, dass man es auf seiner Homepage, per Mail, aber auch über Facebook, WhatsApp, Messenger etc. vertreiben kann. 

Wir brauchen nur Firmenname, gerne auch ein Logo (wenn vorhanden) und innerhalb kürzester Zeit wird Dir dein ganz persönlicher Video-Clip zur Verfügung gestellt.

Bei Interesse einfach eine kurze Mail an: info@team-handwerk.de

Euer Team Handwerk e.V.

Augen auf, beim Warenkauf …

Uns erreicht mal wieder eine interessante Mitteilung, die wir zum Gedankenaustausch nutzen möchten.

Die Duravit AG plant den Kauf eines Online-Shops. Im Fokus soll die „Nextrend GmbH“ stehen, die mit dem Onlineshop Berstein Wohnen Shop für XXL Wohnlandschaften, Rattan Gartenmöbel und vieles mehr, eine Endkundenplattform darstellt.

Es dürfte auf der Hand liegen, welche Gedankenspiele sich hier die Verantwortlichen von DURAVIT gemacht haben, um sich mit dem Kauf einer solchen Online-Plattform zu beschäftigen.

Als SHK-Fachbetrieb stellt man sich die Frage, wie die Industrie in Zukunft ihre Produkte vertreiben möchte und inwieweit der Fachhändler sich hier noch als Partner sieht.

Wir können nur mutmaßen, aber so eine Ankündigung ist in unseren Augen ein Signal in die falsche Richtung und ein Affront für die treuen Fachhandwerker, die sich mit der Marke identifizieren.

Es drängen sich quasi 2 Fragen auf, die ähnlich klingen, aber unterschiedlicher nicht sein könnten:

  • Frage 1: Welcher SHK-Fachbetrieb braucht Duravit ?
  • Frage 2: Welchen SHK-Fachbetrieb braucht Duravit ?

Die Antwort auf Frage 1 ist schnell beantwortet. Neben DURAVIT gibt es zig andere Hersteller, die vergleichbare Keramiken anbieten.

Spannender ist hier die Antwort auf Frage 2. Hier darf sich mal jeder SHK-Fachbetrieb hinterfragen, wie bedeutend er für den ein- oder anderen Industriezweig noch ist.

Dankbarkeit und Treue sind Attribute, die es in unserer Branche nur noch selten gibt. Damit müssen wir uns abfinden, anfreunden können wir uns damit aber nicht.

„Es war schön mit Dir, so lange wie wir Dich brauchten. Wir kommen jetzt aber auch gut ohne Dich aus“.

Wenn das die Message ist, dann werden aus Partnern auf Sicht Konkurrenten.

Oder was denkt Ihr? Bitte schickt uns eure Meinungen:

info@team-handwerk.de

Euer Team Handwerk e.V.

 

Wer gerne über den Preis diskutiert, wird sich freuen …

Mal wieder taucht eine Marke im Baumarkt in Erscheinung, die dort zu einem Preis angeboten wird, die jeden Fachinstallateur vor Freude jubeln lässt.
Natürlich nur, wenn man Spaß daran hat, sich mit seinem Kunden über die Preisgestaltung auszulassen.


Gut, dies ist keine Ausnahme mehr und mittlerweile wird ja überall die sogenannte Markenware des Fachhandels verscherbelt.

Es stellt sich aber die Frage, warum sich das Fachhandwerk noch für die sogenannte „Marke“ stark machen sollte.

Andere Mütter haben auch schöne Töchter, oder treffender formuliert „aus anderen Armaturen kommt doch auch Wasser“.

Es gab in der SHK Branche eine „Stunde null“, eine neue Zeitrechnung …. Einmal die Zeit vor Reuter, und einmal die nach Reuter …
Das Öffnen aller moralischen Grenzen, hat alle Produkte für den Endkunden erreichbar gemacht, womit dann auch der Vertriebsvorteil für das Fachhandwerk weggebrochen ist.

Also was spricht heute noch für die Verwendung von diesen Produkten?
Preisvorteil, Qualität, Lieferfähigkeit ?
Eher nicht. Gesunde Produktmargen sind über die Produkte nicht zu erzielen. Vielmehr muss der Fachinstallateur über seine Dienstleistung punkten.
Bei der Qualität und der 5-jährigen Gewährleistung, tun sich Andere auch nicht schwer und bei der Lieferzeit (wenn man es nicht gerade sofort braucht), gibt es auch keine Unterschiede mehr.

 

Mittlerweile ist es zum Nachteil geworden, Markenprodukte mit einem Preis auszuweisen, die dann verglichen bzw. zerrissen werden.
Den Preis dann mit der Dienstleistung zu verstecken, ist mittlerweile gängige Praxis. Allerdings ist dies kein Allheilmittel, da „kritische“ Kunden auch hier gerne mal zurückrechnen.

Auch die Abgabe eines Gesamtpreises wird praktiziert, was aber nicht weniger Diskussionen hervorbringt und dann auch nur eine Halblösung darstellt.
Da war ein Marketing-Preisträger etwas kreativer, der bei einer Badsanierung drei neue Kalkulationsgrundlagen schuf.

So wird die Rohmontage mit einem relativ geringen Materialwert hochpreisig vorgegeben, die Fliesenarbeiten etc. gesund gerechnet und die Feinmontage mit ihren vergleichbaren Produkten spitz kalkuliert.
So verdient er sein Geld vorher und kann bei den Produkten, die der Endkunde nur vergleicht, mit kleinen Margen leichter mithalten.

Das sind zwar alles schöne Ideen, besser wäre es aber, sich von der Markenindustrie nicht so abhängig zu machen. Die Zeit ist reif für eine echte Fachhandwerkermarke. Vom Fachhandwerk, fürs Fachhandwerk.

Meint, euer Team Handwerk e.V.

Zweierlei Maß ?

Hallo liebes SHK-Fachhandwerk ,

wieder einmal erreicht uns eine Meldung, die uns nachdenklich macht.

Uns liegt der Vorgang vor, sodass wir dies hier unverblümt zum Anlass nehmen, um mal bei den Kollegen nach ähnlichen Erfahrungen zu fragen.

 

Folgendes ist zum wiederholten Male vorgefallen.

Ein alteingesessener mittelständiger SHK-Fachbetrieb, mit einer schönen Badausstellung und mit einem guten Ruf, bestellte bei einem Großhändler seines Vertrauens einen DURAVIT Aufsatz-Waschtisch. Der Liefertermin wurde bestätigt und da das Bauvorhaben erst danach anfiel, sollte ein glücklicher Kunde zum Fertigungstermin garantiert sein.

Der Waschtisch von DURAVIT traf aber nicht zum bestätigten Zeitraum ein und wurde mit leichter Verzögerung neu angekündigt.

Dieser Termin wurde aber auch nicht eingehalten, womit die Fertigstellung des Bades in Verzug geraten ist. Der Kunde hat natürlich seinen Unmut an seinen Ansprechpartner „dem Fachinstallateur“ freien Lauf gelassen und auf die Verfügbarkeit bei einem Online-Händler verwiesen.

Eine Überprüfung ergab, dass der Waschtisch von DURAVIT bei diversen Online-Händlern sofort verfügbar gewesen wäre.

Nach Rücksprache mit DURAVIT und dem Großhändler, ist selbst nach den vergangenen Wochen der schwebenden Bestellauslieferung, der Weg über den Online-Händler immer noch schneller.

Der SHK-Fachbetrieb hält aber aus Gründen der Verbundenheit am dreistufigem Vertriebsweg mit seinen Großhändler fest. Schließlich sieht er hier den Großhandel auch als Opfer, der nur das ausliefern kann was die Industrie ihm liefert.

In diesem Beispiel sprechen wir von DURAVIT. Wir wollen und können natürlich nicht ausschließen, dass ähnliche Fälle auch auf andere Teile der Industrie zutreffen.

Daher bitten wir wieder um Rückmeldungen, bzw. Berichten von ähnlichen Erfahrungen. Wir hier bei Team-Handwerk e.V. haben schon den ein- oder anderen Fall zu Ohren bekommen, sodass bei uns der Eindruck entstanden ist, dass einige von der Industrie die Online-Händler bevorzugen.

Und wenn man den Online-Handel als Kunden betrachtet, dann ist der einzelne SHK-Fachbetrieb ja auch nur ein kleines Licht.

Anmerkung: In Zeiten der Pandemie, wird ja gerne alles auf COVID-19 geschoben. Dies haben wir natürlich berücksichtigt. Wir konnten aber ausschließen, dass der Virus der Grund für die unterschiedlichen Lieferzeiten wäre.

Wir freuen uns jetzt auf eure Erfahrungen. Bitte bleibt gesund.

Euer Team Handwerk e.V.

Handwerk der Zukunft: Wenn Aldi malert und Lidl mauert..

Wäre es möglich, dass der Maler vom Aldi, der Maurer vom Lidl, der Installateur von Penny und der Elektriker vom Rewe kommt? Unmöglich? Nein, wir werden es erleben! Manch einer wird denken: „Ja, das wäre es schön, nicht mehr auf Handwerker warten und Preise wie beim Diskounter zu zahlen“. Aber wollen wir wirklich dass das Handwerk immer mehr von Diskountern aufgefressen wird? Eine Betrachtung von Thorsten Bullerdiek. 

Die Frage stellt sich für wen die Gefahr besteht. Während Bäcker und Metzger mitten im Zentrum des Orkans sind, können sich Maler, Maurer, Tischler und Elektriker noch glücklich schätzen dass die Diskounter den Markt zwar mit Ware für Heimwerker fluten, aber das klassische Geschäft der Dienstleistung noch in Ruhe lassen. Noch…!, Denn Baumärkte vermitteln ja schon Handwerker und warum sollten die Discounter dieses Geschäftsmodell liegen lassen? Es scheint wie die Ruhe vor dem Sturm.

Bäcker, Metzger – das Handwerk verdient in Zukunft woanders sein Geld…

Die Parallelen zum inhabergeführtem kleinen Einzelhandel sind unverkennbar. Diese Unternehmen leiden  schon jetzt stark unter Diskountern und drohen zu verschwinden. Nur wenige finden  in Nischen ihr Auskommen, da sie meist preislich und logistisch kaum eine Chance haben. Ebenso geht es Bäckern und Metzgern. Seit Jahren werden die Preise kannibalisiert, mit der Folge dass die kleinen Betriebe einen langsamen Tod sterben. Das die  Qualität und der Geschmack der Produkte leiden, kommt zwangsläufig dazu. In anderen Zweigen des Handwerks  haben die vielen kleinen Stützen unseres Wirtschaftssystems im Moment  noch reichlich zu tun. Anders als im Handel in den Innenstädten**besteht dort noch kein starker Druck zur Veränderung. Dennoch die Gefahren lauern auch bei Malern, Tischlern, Elektrikern.  Immer da wo gutes Geld verdient wird, warten die Organisationsgenies der Diskounter, der Ketten und der Digitalisierer darauf erst mitzuverdienen und  später das Geschäft selbst zu machen.

Handwerk hat goldenen Boden – und künftig?

Über eine Million Handwerksbetriebe mit ca. 5,6 Millionen Beschäftigten und knapp 370.000 Auszubildenden setzen in Deutschland derzeit rund 640 Milliarden Euro um. Das Handwerk boomt und hat solide und gute Aussichten. Volle Auftragsbücher signalisieren gute Aussichten auch in den kommenden Jahren. Haben diese Zweige zu  viel zu tun um sich um ihre eigene Zukunft zu kümmern?  Gerade jetzt, in guten Zeiten, ist es an der Zeit für die Zukunft vorzusorgen. Das Handwerk muss die Digitalisierung offensiv und regional gemeinsam in Angriff nehmen. Das digitale Aufmaß, ja ein wichtiger Schritt, die Webseite ebenso und so manch kleines Tool hilft bei der Auftragsbearbeitung, der Buchhaltung und vielem mehr. Aber es fehlt noch an vielen kleinen und großen Schritten um zukunftssicher zu werden.  Daher sollten sich alle Handwerksbetriebe auf den Weg machen. Die Zukunft kommt zwar von selbst, aber wer mitgestalten will muss dies früh genug tun.

Fünf Punkte für Gemeinsamkeit um erfolgreich in die Zukunft zu kommen:

  1. Gemeinsames Arbeiten mit Verbundpartnern. Handwerker mit Handwerker. Das klappt koordiniert schon recht gut in vielen Bereichen. Wer es noch nicht tut.. unbedingt anfangen!
  2. Gemeinsam werben. Eine Webseite allein macht im Internet wirklich nichts mehr her. Besser ist der Mix mit Anzeigen, gemeinsamen Webseiten und am besten einem gemeinsamen regionalen Portal. Am besten das regionale Handwerkerportal auf dem regionalen Marktplatz. Auch Zwischenschritte sind denkbar. Aber hier ist Potenzial.
  3. Gemeinsame Büros. Ein Handwerkerzentrum kann Synergien nutzen, Bürokräfte besser auslasten und Kapazitäten besser planen.
  4. Gemeinsame Konzepte mit denen Kunden ihr „Rund-um-sorglos-Paket“ bekommen können.
  5. Gemeinsam in die Zukunft!  Neben dem Tagesbetrieb muss auch der Plan für die Zukunft gemeistert werden.

 

Quelle: https://kommunal.de/handwerk-der-zukunft

von THORSTEN BULLERDIEK

Sprecher des Städte und Gemeindebundes Niedersachsen

 

Wir von Team Handwerk e.V. finden diesen Kommentar sehr anregend und freuen uns jetzt schon auf eure Sichtweise dazu.
Also, wer uns dazu schreiben möchte, möge sich nicht bremsen.

Euer Team Handwerk e.V.

 

Treu, bis was Besseres kommt …

Und wieder einmal wird uns schön vor Augen geführt, wie unsere Partner-Produkte, für manche auch schon Ex-Partner, verscherbelt werden.

Bei all den Aktionsangeboten, wie hier beim Beispiel eines Baumarkt-Prospektes, wird mit „Marke“ Markt gemacht.

Ein Markenprodukt zieht nach wie vor die Aufmerksamkeit auf sich und wird vom Endkunden als Qualitätsprodukt wahrgenommen.
Dies hat dann immer zur Folge, dass unser Fachhandwerk mit der vergleichbaren Marke in Preisdiskussionen verwickelt wird.

Ein Teufelskreis, wo jeder auf seiner Weise versucht herauszukommen.
Die Industrie lässt das Fachhandwerk mit dieser Problematik alleine. Warum sollte man sich auch hier einmischen? Wo und wie die Produkte an den Endkunden gelangen, ist denen verständlicher Weise egal.

Das Fachhandwerk ist angehalten, einen eigenen Weg zu finden. Man kann natürlich Produktmargen mit Dienstleistungsaufschlägen kompensieren. Dies ist für die Industrie am Einfachsten und verschiebt im schlimmsten Fall die Diskussion vom Produkt auf die Dienstleistungspreise.

Eine weitere Möglichkeit ist es, alternative Produkte für sich zu entdecken. Hier gibt es den ein- oder anderen Anbieter, der qualitativ nicht schlechter sein muss, aber Überzeugungsarbeit beim Endkunden erfordert.
Dies wird natürlich gerne von der Markenindustrie und angeschlossenen Fachgroßhändlern zerredet. Vorteile aber hier, die Preisdiskussion lässt nach.

Eigenmarken vom Fachgroßhändler, helfen in erster Linie dem Fachhändler, sind aber trotzdem für viele das kleinere Übel.
Was wirklich helfen würde, wäre eine Marke die vom Fachhandwerk fürs Fachhandwerk käme. Quasi in Eigenregie produziert und vertrieben würde. Hierfür müssten sich aber bundesweit 1000 Betriebe finden, die eine Eigenmarke verpflichtend vermarktet.

Über verlängerte Produktgarantien, die beim Einbau vom Fachhandwerk an die Endkunden weitergegeben werden, hat die Industrie zwar Argumente geschaffen, inwieweit diese aber für den Endkunden ins Gewicht fallen, bleibt dahingestellt.

Es ist eigentlich wie immer. Jeder macht was er will und versucht für sich das Beste am Ende rauszuholen. Hauptsache ist aber, verkauft Euch nicht unter Wert.

In diesem Sinne  – Euer Team Handwerke.V.

Team Handwerk e.V. wünscht ein frohes neues Jahr …

… und vor allem Gesundheit.

Unsere Gesundheit war uns schon immer wichtig, aber nie zuvor wurde es uns so deutlich vor Augen geführt, wie im letzten Jahr.

Durch Covid19, ein kleiner Virus der groß rauskam, geriet die ganze Welt in Aufruhr. Jedem wurde noch einmal deutlich, dass man sich für Geld zwar alles kaufen kann, aber trotzdem die Gesundheit ein unbezahlbares Gut bleibt.

Die Gesundheitswünsche fürs neue Jahr, haben eine bodenständige Tiefe bekommen, die uns in den letzten Jahren viel zu lapidar über den Lippen rutschte. Der Blick auf das Wesentliche scheint bei dem ein- oder anderen wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Zumindest dies ist eine positive Entwicklung.

Was uns SHK-Fachhandwerker betrifft, befinden wir uns in der „systemrelevanten“ Grauzone. Wir gehören zwar nicht zum Pflegepersonal, aber als Garant für die Versorgung von Trinkwasser und Wärme, dürfen wir unsere Arbeit weiterhin verrichten.

Wir, das Fachhandwerk, gehören daher auch eher zu den Gewinnern der Pandemie, obwohl sich der Ausdruck eigentlich verbietet. Tatsache ist, unsere Kunden nutzen die Zeit und auch ihr Geld, um in die eigenen vier Wände zu investieren. Wer nicht im Urlaub fliegen konnte, gönnte sich endlich den eigenen Pool im Garten. Die Nachfrage und die Lieferzeiten waren noch nie so groß.

Es gibt aber eben auch Branchen, die keine Zukunft sehen und hier wird sich zeigen, wie sozial unser Sozialstaat wirklich ist. Und dies ist sicherlich nicht alleine die Aufgabe der Regierung, sondern die jedes Einzelnen.

Wenn wir aus diesem Tal wieder raus sind, gelten folgende Mottos:

  • Selber kochen ist schön, auswärts „Essen gehen“ aber sozialer.
  • Online shoppen ist bequem, Shoppen gehen aber sozialer.
  • etc.

In diesem Sinne, allen ein erfolgreiches, schönes und vor allem gesundes neue Jahr.

Euer Team Handwerk e.V.

 

*Fotodatei von @starline

HansGrohe denkt anders …

Der Hersteller und das Fachhandwerk sprechen offensichtlich nicht mehr die gleiche Sprache.

Mit der Ankündigung die Brutto-Listenpreise für die Marken „hansgrohe“ und „Axor“ zum 01.01.2020 drastisch zu senken, hat sich HansGrohe aus unserer Sicht vom Fachhandwerk entfernt.

Die Aussage man wolle seine Fachhandelspartner mit dieser Maßnahme stärken und unterstützen, ist natürlich sehr einseitig.

Dies ist jetzt fast ein Jahr her. Aus unseren Gesprächen, die wir mit etlichen verkaufsaktiven Fachhandwerkern geführt haben, ist nach wie vor eine Enttäuschung rauszuhören.

Während die Meisten dies mit Machtlosigkeit hingenommen haben, machen Etliche mittlerweile  einen Bogen um die Produkte von HansGrohe.

Hier kann man die Firmen-Philosophie von HansGrohe kurz mit den Worten „ Masse schlägt Klasse“ umschreiben.

Es geht um Umsatz, und wenn der über den Direktvertrieb ansprechender ist, als über die Fachbetriebe, dann rechtfertigt dies jeder Entzweiung.

In einer Zeit, wo das SHK-Fachhandwerk volle Auftragsbücher hat und sich keine Sorgen machen muss, wenn ein Kunde mit Preisvorstellungen aus dem Internet um die Ecke kommt, ist es vielleicht noch nicht so relevant.
Aber was, wenn es mal wieder anders kommt? Dann wird auch die Produktwahl in ein anderes Licht gestellt. Der Weg der Preissenkungen ist da der Eine, der Bogen um Produkte der Andere – nur der Mittelweg, der fehlt!

Bitte schickt uns eure Meinung und vielleicht auch eure Erfahrungen zu.

Euer Team Handwerk e.V.

Aus unserer Mitte ….

Verehrtes Mitglied von Team Handwerk e.V.

aus unserer Branche ist ein neuer Unterstützer auf uns zugekommen, der sich mit unserem Verein und der Idee dahinter identifizieren kann.
Er möchte bei uns auf der Homepage ein Werbebanner schalten und wir möchten Ihm die Möglichkeit geben, sich hier kurz vorzustellen.

Sollten die Produkte interessant sein, gilt wie immer … bei gleichen Konditionen darf ein Unterstützer unseres Vereins, gerne bevorzugt werden.

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

es ist uns eine Freude und Anliegen das „Team Handwerk e.V.“ zu unterstützen!
In einer Zeit, in der viele mit Traditionen brechen, möchten wir den Grundgedanken des
Vereins gern unterstreichen.
Es müssen Qualität und Leistung in den Vordergrund gerückt werden, nicht die beste
„Googlestrategie“ oder ausschließlich der Preis.
Nutzen Sie unsere 30 jährige Fachkompetenz und langjährige Erfahrung in der Herstellung
von Speicher Leckagewannen . Unser Sortiment ist exakt auf die Bedürfnisse des Installateurs
ausgerichtet.
Wir vertreiben unsere Artikel ausschließlich 3 stufig.
Für ein starkes, unabhängiges Handwerk und erfolgreiches Wachstum. Und gute
Nachwuchsarbeit.

Ganz nach Alfred Dregger:
Unser Reichtum sind nicht die Mundwerker, sondern die
Handwerker. In diesem Sinne…auf gute Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen
Tim Reimer

Bruttopreisliste

Wenn das SHK-Fachhandwerk sein Unwort des Jahres wählen würde, wäre „Bruttopreisliste“ wohl vorne mit dabei.

Was für ein Durcheinander, welch fehlende Struktur …. man muss als Fachhändler zwangsläufig denken, die von der Industrie würfeln ihre Preise.

Zum Beispiel: BETTE, HansGrohe, KEUCO … wer hier die Preisliste von 2019 danebenlegt, kriegt Kreise vor den Augen.
Wie in Gottes Namen, haben die dafür Verantwortlichen die Preislisten für den Fachhandel bestimmt?

Diejenigen, die mit den Preislisten arbeiten und dem Endkunden gegenübertreten, schütteln verwundert mit dem Kopf. Und der Gipfel ist dann noch, nach Außen wird suggeriert, man hätte es zu unserem Wohlsein getan.
Die Diskussion um die Internetpreise, hat sich aber nur zur Lohndiskussion verschoben.

Auf der anderen Seite gibt es noch die, die an der uns allen bekannten Bruttopreisliste festhalten. Zum Beispiel: Villeroy & Boch, GROHE, Duravit …
Wie lange diese noch standhaft bleiben, wird sich zeigen.
GROHE hat z.B. angekündigt „Multichanel“ zu forcieren und wir können gespannt sein, was daraus resultiert.

Man darf nicht vergessen, dass die internen VK-Preislisten der Industrie nach wie vor in Stein gemeißelt sind. Hier ändert sich eben nichts und doch zeigt es einmal mehr, wie die Branche auseinanderdriftet.

Wen wundert’s da, dass die Zweistufigen sich wachsender Beliebtheit erfreuen? Uns nicht, und schon gar nicht wenn Einige mit Arroganz glänzen.
Überall beschwört man das Fachhandwerk, wie wichtig es sei und man redet von Partnerschaft. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit … im hochwertigen Bereich, wo technisches Know-how erforderlich wird, möchte man uns als Partner wissen. Bei all den anderen Produkten die sich hervorragend auch über das Internet, oder den Baumarkt verkaufen lassen, die der Nachbar mal eben für ein Bierchen einbauen kann, sind wir denen egal.

Sich die Erdbeeren rauszusuchen, war noch nie in Ordnung. Selbst schuld, wenn das Fachhandwerk dann Kirschen bevorzugt.

In diesem Sinne

Euer Team Handwerk e.V.

Mut zur Umstellung

Es vergeht mittlerweile kein Tag mehr, ohne dass man nicht irgendwo Markenprodukte „zum Ramschpreis“ angeboten bekommt.

Diejenigen, die noch ne Scheu vor dem Internet hatten, weil Sie in Vorkasse gehen, oder ihre persönlichen Daten preisgeben mussten, finden mittlerweile auch überall anderswo die damalige „Alleinstellungsware“.

Es geht auch nicht Ohne, oder doch?

Wir sind seit Jahren ein Verfechter der Eigenmarke, allerdings nicht die man dem Fachhandwerk anbietet, sondern die vom Fachhandwerk auf dem Weg gebracht wird. Quasi das „Apple-Modell“, wo das Fachhandwerk an der Spitze steht und die Produktion dann ausgliedert.

Die schönen Produktmargen würden fürs Fachhandwerk an oberster Stelle anfallen und nicht durch die Industrie, dem Fachhandel und anderen Vertriebskanälen verblassen.

 

Nicht falsch verstehen, wir wollen nicht auf die Vertriebswege verzichten, wir wollen nur nicht der Letzte in der Kette sein.
Wenn die Produkte im Fachhandel, Internet, oder Baumarkt direkt verkauft würden, wäre uns als Hersteller das auch egal.

Wie das funktionieren könnte, vorausgesetzt das Kartell spiet mit?
Tja, wir sind kein Start Up, aber wenn alle Innungsbetriebe in Deutschland eine eigene Aktien-Gesellschaft erschaffen würden, wo jeder entsprechende Produkte forciert, würden wohl auf einen Schlag alle Preisdiskussionen aufhören.

Ein Traum, der allerdings wohl nicht umsetzbar ist. Daher müssen wir damit leben, die durch Preisdiskussion wegbrechenden Margen, anderswo wieder einzuspielen.

Kurz, unsere Dienstleistung muss teurer verkauft werden.
Hier eine echte Empfehlung, der Umstieg auf Arbeitswerte (AW).

Wer kennt die Diskussionen nicht: „Der Mann war aber nur 40 Minuten da und Sie rechnen eine ganze Stunde ab“ …. ?
Eine Stunde kann z.B. 6 AW sein, womit wir eine 10 Minutentaktung hätten. Dies lässt uns zeitgenauer abrechnen, aber auch geschickt die Stundensätze anheben.

Hat die Stunde vorher z.B. 60,- € gekostet, sollte eine AW (also 10 Minuten) in Zukunft 12,50 € kosten.
Hat man vorher einen halben Eimer Dreck noch so mitentsorgt, so sollte in Zukunft für „Kleinmengen an Bauschutt“ eine AW für 8,50 € berechnet werden.

Das sind nur Beispiele und lässt sich natürlich weiterführen.
Fakt ist, diese Umstellung haben schon tausende „gute“ Betriebe vollzogen. Heute wissen wir, dass dies von den Endkunden auch angenommen wurde (in der Autowerkstatt ist dies ja auch schon längst etabliert).

Viel wichtiger ist aber, dass alle SHK-Fachbetriebe davon profitieren. Herrscht sonst in der Regel der Konkurrenzgedanke, ist man sich mittlerweile einig, dass eine bundesweite Umstellung auf Arbeitswerten und eine damit verbundene süffisante Preissteigerung der Lohnkosten, der ganzen Branche hilft.

Dies betrifft in erster Linie den Kundendienst.
Wer Angebote erstellt, sollte ganz weg von Einzelpreisen. Entweder man gibt nur ein Preis ab, wo die Produkte, Lieferung und Montage zusammengefasst wurden, oder man erstellt Blöcke, wo z.B. alle notwendigen Produkte einer Waschtischanlage zusammengefasst sind.

Egal wie, die Preisdiskussionen über einzelne Produkte die der Kunde ja überall vor Augen geführt bekommt, müssen aufhören – sofort!

Wer Fragen, oder Hilfestellungen wünscht, kann sich jederzeit an uns wenden.

 

Euer Team Handwerk e.V.

Der Verein für das Fachhandwerk
(Wir sitzen eben doch alle im selben Boot)

www.team-handwerk.de

 

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