DSGVO, der Fachhandwerker schüttelt mit dem Kopf

Der Schutz persönlicher Daten ist sehr wichtig. Und wenn man bedenkt, wie die großen Plattformen unsere Daten sammeln und weiterverarbeiten, wird einem mittlerweile angst und bange.

Wir sind so gläsern geworden, dass manch ein Anbieter vorher schon weiß, was wir später benötigen. Wir googlen nach einem neuen Fernseher und wie von Geisterhand, werden wir auf anderen Portalen immer wieder darauf aufmerksam gemacht.

Jetzt mit der DSGVO wird, oder besser soll, zumindest der Datenschutz bis hin zu einem möglichen Weiterverkauf unserer persönlichen Daten der Riegel vorgeschoben werden. Das ist nur zu begrüßen!

Wir kennen zwar keinen aktuellen Fall, wo der kleine Handwerksbetrieb um die Ecke mit Adressen hausieren ging, aber auch das Handwerk hat sich der DSGVO unterzuordnen.
Eingebrockt haben uns das aber Andere. Die Großen auf dieser Welt. Sei es drum, gleiches Recht für Alle. Und nun?

Macht der Handwerker im Keller beim Endkunden ein Foto, weil er vielleicht einen Wasserschaden für die Versicherung dokumentieren muss, braucht er die Einwilligung des Eigentümers. Papier, Unterschrift, Bürokratie.
Ja richtig, das Fachhandwerk hat für so einen Quatsch schlichtweg keine Zeit und wie gesagt, hat es auch kein Interesse an der Weiterreichung.
Trotzdem, es lässt sich ja nicht ändern. (Für Diejenigen die noch ein Formular benötigen, ist unten ein Musterschreiben als PDF angehängt)

Eine Frage haben wir aber dann doch noch. So als Gedankenanstoß für die Politik.
Warum wird das nicht auch so diskutiert, wie gerade aktuell das Thema mit der Organspende? Es wäre doch ein Leichtes es generell gesetzlich zu verbieten, dass man mit persönlichen Daten Unfug betreibt. Sprich, wäre es doch sinnvoll, wenn generell gelten würde, dass die aktuell benötigte Aufnahme der Daten, nur gerade den Bestimmungszweck der Verwendung erlaubt. Da muss es doch einen einfacheren Weg geben.

Aber wenn wir was in Deutschland können, dann ja bekanntlich Bürokratie.

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