HansGrohe denkt anders …

Der Hersteller und das Fachhandwerk sprechen offensichtlich nicht mehr die gleiche Sprache.

Mit der Ankündigung die Brutto-Listenpreise für die Marken „hansgrohe“ und „Axor“ zum 01.01.2020 drastisch zu senken, hat sich HansGrohe aus unserer Sicht vom Fachhandwerk entfernt.

Die Aussage man wolle seine Fachhandelspartner mit dieser Maßnahme stärken und unterstützen, ist natürlich sehr einseitig.

Dies ist jetzt fast ein Jahr her. Aus unseren Gesprächen, die wir mit etlichen verkaufsaktiven Fachhandwerkern geführt haben, ist nach wie vor eine Enttäuschung rauszuhören.

Während die Meisten dies mit Machtlosigkeit hingenommen haben, machen Etliche mittlerweile  einen Bogen um die Produkte von HansGrohe.

Hier kann man die Firmen-Philosophie von HansGrohe kurz mit den Worten „ Masse schlägt Klasse“ umschreiben.

Es geht um Umsatz, und wenn der über den Direktvertrieb ansprechender ist, als über die Fachbetriebe, dann rechtfertigt dies jeder Entzweiung.

In einer Zeit, wo das SHK-Fachhandwerk volle Auftragsbücher hat und sich keine Sorgen machen muss, wenn ein Kunde mit Preisvorstellungen aus dem Internet um die Ecke kommt, ist es vielleicht noch nicht so relevant.
Aber was, wenn es mal wieder anders kommt? Dann wird auch die Produktwahl in ein anderes Licht gestellt. Der Weg der Preissenkungen ist da der Eine, der Bogen um Produkte der Andere – nur der Mittelweg, der fehlt!

Bitte schickt uns eure Meinung und vielleicht auch eure Erfahrungen zu.

Euer Team Handwerk e.V.

Aus unserer Mitte ….

Verehrtes Mitglied von Team Handwerk e.V.

aus unserer Branche ist ein neuer Unterstützer auf uns zugekommen, der sich mit unserem Verein und der Idee dahinter identifizieren kann.
Er möchte bei uns auf der Homepage ein Werbebanner schalten und wir möchten Ihm die Möglichkeit geben, sich hier kurz vorzustellen.

Sollten die Produkte interessant sein, gilt wie immer … bei gleichen Konditionen darf ein Unterstützer unseres Vereins, gerne bevorzugt werden.

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

es ist uns eine Freude und Anliegen das „Team Handwerk e.V.“ zu unterstützen!
In einer Zeit, in der viele mit Traditionen brechen, möchten wir den Grundgedanken des
Vereins gern unterstreichen.
Es müssen Qualität und Leistung in den Vordergrund gerückt werden, nicht die beste
„Googlestrategie“ oder ausschließlich der Preis.
Nutzen Sie unsere 30 jährige Fachkompetenz und langjährige Erfahrung in der Herstellung
von Speicher Leckagewannen . Unser Sortiment ist exakt auf die Bedürfnisse des Installateurs
ausgerichtet.
Wir vertreiben unsere Artikel ausschließlich 3 stufig.
Für ein starkes, unabhängiges Handwerk und erfolgreiches Wachstum. Und gute
Nachwuchsarbeit.

Ganz nach Alfred Dregger:
Unser Reichtum sind nicht die Mundwerker, sondern die
Handwerker. In diesem Sinne…auf gute Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen
Tim Reimer

Bruttopreisliste

Wenn das SHK-Fachhandwerk sein Unwort des Jahres wählen würde, wäre „Bruttopreisliste“ wohl vorne mit dabei.

Was für ein Durcheinander, welch fehlende Struktur …. man muss als Fachhändler zwangsläufig denken, die von der Industrie würfeln ihre Preise.

Zum Beispiel: BETTE, HansGrohe, KEUCO … wer hier die Preisliste von 2019 danebenlegt, kriegt Kreise vor den Augen.
Wie in Gottes Namen, haben die dafür Verantwortlichen die Preislisten für den Fachhandel bestimmt?

Diejenigen, die mit den Preislisten arbeiten und dem Endkunden gegenübertreten, schütteln verwundert mit dem Kopf. Und der Gipfel ist dann noch, nach Außen wird suggeriert, man hätte es zu unserem Wohlsein getan.
Die Diskussion um die Internetpreise, hat sich aber nur zur Lohndiskussion verschoben.

Auf der anderen Seite gibt es noch die, die an der uns allen bekannten Bruttopreisliste festhalten. Zum Beispiel: Villeroy & Boch, GROHE, Duravit …
Wie lange diese noch standhaft bleiben, wird sich zeigen.
GROHE hat z.B. angekündigt „Multichanel“ zu forcieren und wir können gespannt sein, was daraus resultiert.

Man darf nicht vergessen, dass die internen VK-Preislisten der Industrie nach wie vor in Stein gemeißelt sind. Hier ändert sich eben nichts und doch zeigt es einmal mehr, wie die Branche auseinanderdriftet.

Wen wundert’s da, dass die Zweistufigen sich wachsender Beliebtheit erfreuen? Uns nicht, und schon gar nicht wenn Einige mit Arroganz glänzen.
Überall beschwört man das Fachhandwerk, wie wichtig es sei und man redet von Partnerschaft. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit … im hochwertigen Bereich, wo technisches Know-how erforderlich wird, möchte man uns als Partner wissen. Bei all den anderen Produkten die sich hervorragend auch über das Internet, oder den Baumarkt verkaufen lassen, die der Nachbar mal eben für ein Bierchen einbauen kann, sind wir denen egal.

Sich die Erdbeeren rauszusuchen, war noch nie in Ordnung. Selbst schuld, wenn das Fachhandwerk dann Kirschen bevorzugt.

In diesem Sinne

Euer Team Handwerk e.V.

Mut zur Umstellung

Es vergeht mittlerweile kein Tag mehr, ohne dass man nicht irgendwo Markenprodukte „zum Ramschpreis“ angeboten bekommt.

Diejenigen, die noch ne Scheu vor dem Internet hatten, weil Sie in Vorkasse gehen, oder ihre persönlichen Daten preisgeben mussten, finden mittlerweile auch überall anderswo die damalige „Alleinstellungsware“.

Es geht auch nicht Ohne, oder doch?

Wir sind seit Jahren ein Verfechter der Eigenmarke, allerdings nicht die man dem Fachhandwerk anbietet, sondern die vom Fachhandwerk auf dem Weg gebracht wird. Quasi das „Apple-Modell“, wo das Fachhandwerk an der Spitze steht und die Produktion dann ausgliedert.

Die schönen Produktmargen würden fürs Fachhandwerk an oberster Stelle anfallen und nicht durch die Industrie, dem Fachhandel und anderen Vertriebskanälen verblassen.

 

Nicht falsch verstehen, wir wollen nicht auf die Vertriebswege verzichten, wir wollen nur nicht der Letzte in der Kette sein.
Wenn die Produkte im Fachhandel, Internet, oder Baumarkt direkt verkauft würden, wäre uns als Hersteller das auch egal.

Wie das funktionieren könnte, vorausgesetzt das Kartell spiet mit?
Tja, wir sind kein Start Up, aber wenn alle Innungsbetriebe in Deutschland eine eigene Aktien-Gesellschaft erschaffen würden, wo jeder entsprechende Produkte forciert, würden wohl auf einen Schlag alle Preisdiskussionen aufhören.

Ein Traum, der allerdings wohl nicht umsetzbar ist. Daher müssen wir damit leben, die durch Preisdiskussion wegbrechenden Margen, anderswo wieder einzuspielen.

Kurz, unsere Dienstleistung muss teurer verkauft werden.
Hier eine echte Empfehlung, der Umstieg auf Arbeitswerte (AW).

Wer kennt die Diskussionen nicht: „Der Mann war aber nur 40 Minuten da und Sie rechnen eine ganze Stunde ab“ …. ?
Eine Stunde kann z.B. 6 AW sein, womit wir eine 10 Minutentaktung hätten. Dies lässt uns zeitgenauer abrechnen, aber auch geschickt die Stundensätze anheben.

Hat die Stunde vorher z.B. 60,- € gekostet, sollte eine AW (also 10 Minuten) in Zukunft 12,50 € kosten.
Hat man vorher einen halben Eimer Dreck noch so mitentsorgt, so sollte in Zukunft für „Kleinmengen an Bauschutt“ eine AW für 8,50 € berechnet werden.

Das sind nur Beispiele und lässt sich natürlich weiterführen.
Fakt ist, diese Umstellung haben schon tausende „gute“ Betriebe vollzogen. Heute wissen wir, dass dies von den Endkunden auch angenommen wurde (in der Autowerkstatt ist dies ja auch schon längst etabliert).

Viel wichtiger ist aber, dass alle SHK-Fachbetriebe davon profitieren. Herrscht sonst in der Regel der Konkurrenzgedanke, ist man sich mittlerweile einig, dass eine bundesweite Umstellung auf Arbeitswerten und eine damit verbundene süffisante Preissteigerung der Lohnkosten, der ganzen Branche hilft.

Dies betrifft in erster Linie den Kundendienst.
Wer Angebote erstellt, sollte ganz weg von Einzelpreisen. Entweder man gibt nur ein Preis ab, wo die Produkte, Lieferung und Montage zusammengefasst wurden, oder man erstellt Blöcke, wo z.B. alle notwendigen Produkte einer Waschtischanlage zusammengefasst sind.

Egal wie, die Preisdiskussionen über einzelne Produkte die der Kunde ja überall vor Augen geführt bekommt, müssen aufhören – sofort!

Wer Fragen, oder Hilfestellungen wünscht, kann sich jederzeit an uns wenden.

 

Euer Team Handwerk e.V.

Der Verein für das Fachhandwerk
(Wir sitzen eben doch alle im selben Boot)

www.team-handwerk.de

 

Weil die Dienstleistung ja nichts wert ist …

Wir fragen uns bei so etwas immer, wer sind diese Handwerker, die das mitmachen und bei diesen Vorgaben noch in den Spiegel schauen können?

Für den Baumarkt ist es natürlich toll, die verramschen Ihr Material und die Gewährleistung trägt der arme Depp, der die Ware verbaut.

So wie die großen Wohnungsgesellschaften mit ihren Einheitspreisabkommen (EPA) seit Jahren schon die Handwerker prellen, so haut der Baumarkt mit diesen Vorgaben in die gleiche Kerbe.

Man sollte meinen, das Fachhandwerk hat es z.Zt. nicht nötig, jede dieser Preisdiskussionen mitzumachen. Auch wenn das Preissternchen noch etwas Luft verspricht, so kann kein wirtschaftlich orientierter Betrieb dies wirklich gutheißen.

Wenn hier quasi versprochen wird, dass man ein Wand-WC für 109,- € inkl. An- und Abfahrt und der 19% Mehrwertsteuer, fachgerecht an die Wand montiert, ist der Weg in die Insolvenz wohl nicht mehr weit.

Warum tut Ihr das? Ihr seid doch mehr Wert!

Jeder halbwegs zukunftsorientierter Fachhandwerker, würde für eine vergleichbare Dienstleistung mit entfallender Produktmarge, wohl eher das Doppelte veranschlagen.
Aber Ihr? 109,-€? Was führt Ihr für einen Betrieb? Wo entsorgt Ihr das alte WC? Was versprecht ihr Euch davon, diese Preisstrategie mitzumachen?

Wir können es nur vermuten, hier werden nicht wirklich Fachbetriebe dahinter stehen. Vielleicht eher so Hausmeisterservice oder dergleichen. Trotzdem, da dies für den Betrachter nicht ersichtlich ist, wird damit automatisch die SHK-Branche entwertet.

Ein Fall für die Politik? Für das Kartell?
Wohl eher nicht. Dafür ist das Fachhandwerk für die politische Spitze zu unbedeutend.

Und so ist es wie immer. Jeder für sich, jeder wie er will und jeder wie er kann.

in diesem Sinne – Euer Team Handwerk e.V.

 

Hier ein Kommentar dazu, von einem unserer Mitgliedsbetrieben:

Hallo, genau richtig !

Deshalb sind wir nichts wert, weil jeder für sich irgendwas macht und wir
somit nicht nur gegenüber der Politik, sondern auch gegenüber den Kunden
keine Lobby haben – und scheinbar auch keine haben wollen.

Wir machen alles mit, sei es Preiskampf, sei es Mitarbeiter abwerben, sei es Corona was ja auch alle erheblich belastet, sei es Wartungen an Hersteller abgeben………

Deshalb bin ich auch in der Innung tätig und versuche es jedes Mal zu predigen  und genau diese Dinge immer bei den Versammlungen wieder und wieder zu erzählen.

Und für die guten Kollegen:

– macht weiter, zieht es durch, kein beigestelltes Material verarbeiten
– die Verrechnungslöhne/Stundenlöhne entsprechend durchziehen
– die ständigen, kostenlosen Planungen bei den Neubauten ablehnen
– jetzt sind wir vollbeschäftigt und nur jetzt können wir punkten!

In diesem Sinne wieder ab ins Mühlrad

 

Mit freundlichen Grüßen

Konrad Manghofer

Die Erde dreht sich weiter …

Auch wenn man das Gefühl hat, dass sich die Abläufe durch CORONA verlangsamten, ist dies maximal nur eine Momentaufnahme.

Die Wirtschaft schläft nie und manche Dinge passieren im Hintergrund, die uns dann später um die Ohren fliegen.

Die Meldung: „Ariston erwirbt nach Insiderangaben 80 Prozent der Geschäftsanteile von Kesselheld“, ist jetzt ein paar Tage alt.

Ohne großes Aufsehen ging der Deal über die Bühne.
Was das für uns Fachhandwerker und für unsere tägliche Arbeit bedeutet, wird sich in absehbarer Zukunft bald abzeichnen. Hier wird mit Sicherheit der Onlinevertrieb bzw. die Online-Akquise neue Geschwindigkeit hervorbringen. Wer die eigenständigen „Helden der Kessel“ in der Vergangenheit noch nicht kannte, darf gespannt sein, wie ein großer Player jetzt mit seinen Möglichkeiten am Markt agiert.

Corona, schon jetzt das Unwort des Jahres. Langsam soll ja der Weg in die Normalität wieder erfolgen. Und trotzdem, nichts wird mehr so sein wie es mal war.

Quasi alle Onlinehändler profitieren von der Pandemie. Lieferservice wie zalando, flaschenpost, picnic, bofrost … kommen ihren Bestellungen kaum noch nach. Kunden, auch ungewollt, machen ihre Erfahrungen mit Onlinediensten. Hier wird in Zukunft und eben auch nach dem Virus, was hängenbleiben.

Aber auch für das Fachhandwerk ändert sich was. Die Industrie stellt z.B. ihre Produktneuheiten digital vor. Webinare, Videokonferenzen und eine Onlinebetreuung erreichen uns, worüber man vor Corona nicht einmal nachgedacht hatte.
Hier wird gerade ein großer Schritt getätigt, denn man nicht gänzlich zurückgehen wird.

Die SHK-Messen wurden landesweit abgesagt (tw. verschoben mit dickem Fragezeichen). Dies ist für den Fachverband finanziell schwer abzufangen. Und da die Industrie vorher schon zurückhaltend war, stellt sich die Frage, ob die Teilnahmen in Zukunft wieder besser werden.

Wir Fachhandwerker dürfen die Zeichen der Zeit nicht übersehen. Wir müssen eben auch aus dieser Phase die richtigen Schlüsse ziehen. Wer sich bisher der Digitalisierung verschloss, sollte spätestens dank Corona seine Prozess-Abläufe überdenken.

 

In diesem Sinne – Euer Team Handwerk

Team Handwerk e.V. informiert

Team Handwerk Coronavirus Infoletter – Verdienstausfall

Der heutige Montag startete für viele Mitglieder, die Selbstständig sind oder ein Unternehmen führen mit einer Reihe von Verunsicherungen, die noch zusätzlich zu den bereits vorhandenen hinzukamen!
Viele haben schlichtweg Angst, ob Sie diese Krise überstehen, das muss man an dieser Stelle so offen sagen du das ist absolut verständlich!
Wir wollen unsere Stärken für Euch einsetzen und so gut es geht helfen!
Daher veröffentlichen wir Heute mehrere Artikel und Berichte mit Hinweisen, nützlichen Tipps und Hilfestellungen!Den Anfang machen wir mit einem Handout für Unternehmen, Selbstständige und Angestellte hinsichtlich vorhandener Verdienstausfälle!

Verdienstausfall für Angestellte

Entschädigung bei Verdienstausfällen durch Quarantänen
Erfahren Arbeitnehmer/innen durch ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot einen Verdienstausfall, ohne selbst erkrankt zu sein, haben sie Anspruch auf Entschädigung.Der Arbeitgeber zahlt die Entschädigung zunächst für 6 Wochen. Auf Antrag werden ihm die Aufwendungen vom Landschaftsverband Rheinland erstattet. Nach Ablauf der 6 Wochen beantragen betroffene Arbeitnehmer/innen die Leistungen direkt beim LVR. Die Höhe entspricht dann dem gesetzlichen Krankengeld.

Selbständig Erwerbstätige haben ebenfalls Anspruch auf Entschädigung, wenn gegen sie ein behördliches Tätigkeitsverbot verhängt wird und sie dadurch einen Verdienstausfall erleiden.
Der Antrag muss schriftlich innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Tätigkeits-
verbotes oder der (häuslichen) Absonderung gestellt werden.

Der LVR hat eine Servicenummer für Fragen zu Verdienstausfällen bei Quarantänen bei Verdacht auf Coranavirus-Erkrankung eingerichtet:
Montag bis Freitag 09:00 – 12:00 Uhr
Telefon: 0221-809-5444

Verdienstausfall für Unternehmen

Finanzhilfen bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf:
Kommt es in Folge der Verbreitung des Coronavirus zu Umsatzrückgängen, kann es erforderlich werden, die fehlenden Zahlungseingänge durch Betriebsmittelkredite zu überbrücken. Hier stehen Unternehmen eine Reihe von etablierten Förderinstrumenten zur Verfügung:Express Bürgschaft
Unternehmen die mindestens 3 Jahre am Markt sind, können für die Absicherung eines Betriebsmittelkredites oder Kontokorrentrahmens eine Expressbürgschaft beantragen.

Bürgschaftshöhe:
50%ige oder 60%ige Ausfallbürgschaft gegenüber Kreditinstituten für Kredite bis € 300.000

Antragsweg:
Der Antrag auf eine ExpressBürgschaft erfolgt online durch die Hausbank

Laufzeit:
Für Betriebsmittelkredite, Kontokorrent- oder Avalkredite
6 Jahre

Kosten:
je nach Bürgschaftshöhe bei 50 % – Bearbeitungsentgelt 0,75 % der zu verbürgenden Kreditsumme (mindestens 400 €) + Provision von 0,75 % p.A. bei 60 % – Bearbeitungsentgelt 1,50 % der zu verbürgenden Kreditsumme mindestens 400 € + Provision von 1,00 % p.A.

Betriebsmittelkredit für Unternehmen,
die noch keine 5 Jahre bestehen

ERP Gründerkredit Startgeld – Betriebsmittel
Höchstbetrag:
30.000 €
Laufzeit:
max. 10 Jahre, bei max. 2 Tilgungsfreijahren
Sicherheit:
80%ige Haftungsfreistellung für die Hausbank
Antragsweg: der Antrag erfolgt über die Hausbank

NRW.Bank Gründungskredit – Betriebsmittel
Mindestbetrag:
25.000 €
Laufzeit:
5 Jahre bei einem tilgungsfreien Jahr
Sicherheit:
kann mit einer Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank kombiniert werden
Antragsweg:
der Antrag erfolgt über die Hausbank

Betriebsmittelkredit für Unternehmen,
die älter als 5 Jahre sind

KfW-Unternehmerkredit – Betriebsmittel
Laufzeit:
2 Jahre endfällig oder 5 Jahr e bei einem tilgungsfreien Jahr (je nach Kredithöhe)
Sicherheit:
kann mit einer Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank kombiniert werden
Antragsweg:
der Antrag erfolgt über die Hausbank

NRW.Bank Mittelstandskredit – Betriebsmittel
Mindestbetrag:
25.000 €
Laufzeit:
5 Jahre davon 1 Jahr tilgungsfrei
Sicherheit:
kann mit einer Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank kombiniert werden
Antragsweg:
die Antragstellung erfolgt über die Hausbank

Corona und Kurzarbeitergeld

Erleiden Firmen auf Grund des Coronavirus einen vorübergehenden Auslastungsrückgang in dessen Folge die Arbeitszeit reduziert werden muss, kann bei der Agentur für Arbeit grundsätzlich Kurzarbeit beantragt werden.Darauf weist die Agentur aktuell hin.

Hinweis: Im Vorfeld muss die rechtliche Grundlage im Unternehmen geprüft werden, ob Kurzarbeit durch Vereinbarungen im Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag angeordnet werden kann.

Durch Kurzarbeit sollen betriebsbedingte
Kündigungen vermieden werden.

Die Agentur für Arbeit prüft in jedem Einzelfall, ob die Voraussetzungen für die Auszahlung von Kurzarbeitergeld erfüllt sind.

Der Antrag muss vom Arbeitgeber gestellt werden. Das ist online möglich.

Beratung zum Kurzarbeitergeld erhalten Unternehmen unter der eingerichteten Servicehotline für Arbeitgeber:

Bundesagentur für Arbeit/Kurzarbeitergeld
Kontaktinformationen
Tel.: 0800 4555520

Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg
Mercatorstraße 22–24
47051 Duisburg
Telefon: 0203 2821-0
E-Mail: ihk@niederrhein.ihk.de

Saturn oder, doch Mediamarkt

Es ist natürlich egal, zumindest Denen …. da beide zur Metrogruppe gehören.
Diesem Beispiel folgend, kann man auch Parallelen in die SHK-Branche ziehen. Seien es geplante Übernahmen, Einkäufe oder bewusst gestreute Blendgranaten. Die Branche schläft nicht.

Unser beliebtester Online-Händler, hat offensichtlich auch seine Hände in einem anderen Onlineshop, um sich hier bei den Schnelldrehern auch die Abtrünnigen noch zu angeln. Kann man machen, macht man auch so.
Eine Plattform wie z.B. die Thermobox, liegt bekanntlich in den Händen der GC-Gruppe. Ist zwar den meisten bekannt, aber hier müsste man schon genauer hinschauen um die Verhältnisse offensichtlich zu machen.
Teilweise wird sich in einzelne Vertriebsorganisationen eingekauft, um dann im Hintergrund die Strippen zu ziehen. Legitim, aber halt undurchsichtiger für die, die nicht hinter der Fassade schauen wollen.

Villeroy & Boch, so hört man, möchte jetzt Ideal Standard übernehmen. Wahrscheinlich gibt es viele gute Gründe dafür. Anders als bei GEBERIT (Keramag) gehen wir zwar davon aus, dass der Markenname weiterhin bestehen bliebe, aber auch hier wird der Markt kleiner.

Und auch beim Großhandel sind sich alle Experten einig. In ein paar Jahren wird es bundesweit nur noch eine Hand voll Zwischenhändlern geben. Die Großen fressen eben die Kleinen … und bei dem weiteren Ausbau von Eigenmarken, wird auch hier der Endkunde direkter angesprochen.

Die Industrie scheut offensichtlich die Diskussion mit dem Endkunden. Diese Aufgabe schieben Sie schön dem Fachhandwerker zu. Anders ist folgende Maßnahme halt nicht zu begründen:

HansGrohe senkt die Listenpreise um 30 %.

Ja, haben andere auch schon vorgemacht. Es ist aber natürlich Quatsch, dass man hiermit dem Fachhandwerk einen Gefallen tut. Man könnte uns ja direkt beliefern, dann könnten wir daran vielleicht noch Spaß haben, aber so geht man denn einfachsten Weg und vergisst den Fachhandwerker mit ins Boot zu nehmen.

Anmerkung: HansGrohe ist ohne Zweifel eine tolle Marke. Gerade wenn es in den hochwertigen Bereich, aber auch in der nachhaltigen Unterputz-Montage geht, kommt man an HansGrohe (noch) nicht herum.

Allerdings fragen sich immer mehr unserer Kollegen, warum man für die Hersteller den Kopf hinhalten soll. Denn nichts anderes ist es.
Wer hinterfragt, was sich für die Industrie bei der Senkung der Listenpreise ändert, wird schnell erkennen, dass dies nur einseitige Vorteile bringt.

Schöner wäre gewesen, wenn die Industrie und das Fachhandwerk mal zusammen eine Strategie erarbeiten würden.
Aber, und da nehmen wir unseren Fachverband mal mit in die Verantwortung, ist hier jede Seite der Meinung für sich alleine auf die veränderten Ereignisse reagieren zu müssen.

Das sehen wir allerdings ein wenig anders. Wenn man nicht weiter auseinander driften möchte, muss eine gemeinsame Strategie her. Aber ist das überhaupt gewollt?
Die guten alten Zeiten, wo es den Schulterschluss von Industrie, Fachhandel und Fachhandwerk noch gab, sind längst Geschichte.
Wurde früher der Endkunde als gemeinsame Beute ausgemacht, wo jeder seinen Teil abbekam, will heute jeder nur noch das beste Stück und der Schwächste, muss am Ende das Fleisch vom Knochen knabbern.

Auf Sicht sind die Großen im Vorteil und die Fachhandwerker diejenigen, die Antworten finden müssen.

Das hier immer mehr Zweistufler offene Türen beim Fachhandwerker aufreißen, ist nicht überraschend. Einkaufsorganisationen werden für Firmen immer interessanter und wertvoller.

Man darf gespannt sein, wo die Reise hingeht. Spätestens wenn es mal wieder ruhiger in den Auftragsbüchern wird, kommen neue Herausforderungen auf uns Handwerker zu.

Egal was kommt, einer muss es ja machen.

In diesem Sinne

 

Euer Team Handwerk e.V.

 

Installateurmeister R. Blumhof schreibt hierzu, wie folgt:

„Ich danke Euch von Team Handwerk, dass Ihr das einmal so kritisch hinterfragt. In der „markt-intern“ haben sich Vertreter von HansGrohe zu der Preissenkung geäußert und alles schöngeredet.
Da wird von einer Chance für das Fachhandwerk gesprochen und das es nun einfacher für uns wäre, die Preise dem Kunden zu vermitteln. Offensichtlich haben da alle vergessen, dass der Produktverkauf nicht unser Hauptaugenmerk ist, sondern die Gesamtleistung von Lieferung und Montage. Jetzt verschiebt sich die Diskussion vom Produkt auf die Dienstleistung. Ich darf dem Endkunden jetzt erklären, warum mein Stundensatz nach oben explodieren muss, um meinen Deckungsbeitrag zu erzielen. Ich finde es unpassend, dass sich hier jetzt Industriepartner hinstellen und es so auslegen, als würde man dem Fachhandwerker damit einen Gefallen tun. Allein die Industrie geht mit diesem Schritt der Diskussion aus dem Weg und zwingt uns Fachhandwerker anders in Zukunft zu agieren. Ich für meinen Teil entscheide das aber gerne noch selber. Mir ist zwar bewusst, dass ich als Dienstleister meine Dienstleistung teurer verkaufen muss, aber bitte sprecht nicht davon, mir damit einen Gefallen zu tun“.

Team Handwerk e.V. sagt “Danke” für die Meinung und ladet Alle dazu ein, sich auch hier dazu zu äußern. Wer also auch was dazu schreiben möchte, bitte an info@team-handwerk.de

(Anonyme Kommentare können wir leider nicht veröffentlichen. Danke für euer Verständnis)

 

Sigmar Gabriel und Weihnachtsgrüße

In der Vorweihnachtszeit gab sich Sigmar Gabriel in Duisburg die Ehre und sprach im “Haus der Unternehmer” vor
einem erlesendem Publikum, über die Wirtschaft und der Weltpolitik.

Sehr kurzweilig ging er hier auf die Spannungen zwischen den USA und China ein
und sprach auch über die Folgen für die deutsche Wirtschaft.
Die NATO, der Brexit … alles steht im Zusammenhang und entscheidet über unser
Ansehen in der Welt.
Deutschland, keine Atommacht und kein Land das mit begehrten Bodenschätzen
aufwarten kann, hat sich in den letzten 75 Jahren ausschließlich über seine Welt-
wirtschaft ein Standing in der Welt erarbeitet, wie Gabriel ausführte.

Genau hier wird es lt. Gabriel im nächsten Jahrzehnt entscheidend sein, wie sich
Deutschland zukünftig darstellt. Die Märkte verschieben sich und nur wenn

sich unser Land auch unangenehmen Situationen stellt, wird es in der Lage sein sich weiterhin auf Augenhöhe zu behaupten.
Dies geht seiner Meinung nach, nur mit einem starkem Europa. Hier müsse man enger zusammenrücken und im bestem Fall
den Euro weiter stärken, indem man ihn wie den Doller als Welt-Währung aufwertet.

Interessant war auch die Aussage, Deutschland müsse in seiner Zukunft investieren und nicht das Geld in der Gegenwart verwalten.
Gerade wo die Zinsen so gering sind, müsse in Infrastruktur investiert werden. Aber auch so zukunftsträchtige Technologien, wie z.B.
die KI (künstliche Intelligenz) wird seiner Meinung nach zu wenig gefördert. An dem Beispiel, dass China 100 Milliarden und
Deutschland gerade einmal 6 Milliarden dafür zur Verfügung stellt, machte er die Unterschiede deutlich.

Auch unser 1. Vorsitzender, Stefan Scheelen, nutze im Anschluss die Gelegenheit sich in lockerer
Atmosphäre mit Herrn Gabriel auszutauschen.

Auch wenn das Zeitfenster klein war, Sigmar Gabriel nahm sich gerne die Zeit dafür, um mit
uns ein paar Sätze zu wechseln. Er begrüßte unser Arrangement, sich für das Fachhandwerk einzusetzen
und hob hervor, dass wohl alle in der Welt uns um unsere Fachhandwerker beneiden.

Ihm ist in Zeiten der Digitalisierung nicht entgangen, dass die Industrie neue Wege einschlägt um in
der schnelllebigen Zeit ihr Wachstum zu sichern. Allerdings versicherte er auch, dass gute Handwerker
immer davon profitieren werden, dass ein Roboter Sie nicht wie in der Autoindustrie schon üblich,
einfach so ersetzen könne.

Da hat er wohl recht. Und wer nicht zu ersetzen ist, hat auch einen gewissen Wert. Also, verkauft
Euch nicht unter Wert  … in diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit und nen guten Rutsch.

Euer Team Handwerk e.V.

 

“Der Mittelstand ist die Basis”

Wir konnten die Gelegenheit nutzen und uns kurz mit Friedrich Merz austauschen.
Der Mittelstand und somit auch unser Fachhandwerk ist ein Aushängeschild für unser
Deutschland.

Eine Erfolgsgeschichte, größter Arbeitsmarkt und eine Innovationsplattform
um die uns die ganze Welt beneidet.

Stefan Scheelen und Friedrich Merz

Seid stolz auf unser Handwerk. Wo wir woanders den Anschluss verlieren,
ist das deutsche Fachhandwerk unbestritten Weltmarktführer.

Euer Team Handwerk e.V.

Unsere Partner